Facebook Fans kaufen wie ein Dschungelbewohner

Im Prinzip dürfte jedem klar sein, dass man um Facebook nicht herum kommt. Kaum ein Unternehmen, kein Verein und auch kein Star kommt ohne eigene Fanpage bei Facebook aus. Der geneigte Fan oder Kunde erwartet es einfach in seinem geliebten Facebook entsprechende Fanpages vorzufinden.

Die ersten Facebook Fans zusammenkratzen

Aber gerade neue Fanpages haben es oft sehr schwer Fans zu sammeln. Facebook Nutzer neigen nicht unbedingt dazu Fan einer Page zu werden, die gerade mal eine handvoll Fans ihr eigen nennt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie langwierig und träge es ist, die ersten 50 Fans zusammen zu kratzen. Wer hier auf die eigenen Facebook-Freunde vertraut wird sich allerdings wundern. Die sind eher nicht bereit Fan zu werden.

Natürlich kommt man auch wesentlich einfacher zu seinen Facebook Fans. In regelmässigen Abständen kommt es auch immer wieder in den Medien. Man kann Facebook Fans kaufen. Ganz einfach und problemlos. Und sehr viele machen dies sogar.

Aktuelles Beispiel ist Georgina aus der gerade gelaufenen Dschungelcamp-Staffel. Hier war es einigen Medien sogar die ein oder andere Schlagzeile wert, dass die Dame sich angeblich ca. 70000 Facebook Fans gekauft habe.

Ich selbst sehe dies weitaus weniger dramatisch, denn es ist durchaus davon auszugehen, dass sie nicht die Einzige ist, die Fans kauft. Ich gehe sogar davon aus, dass eine ganze Menge Stars, Sternchen und große und kleine Unternehmen durchaus Fans einkaufen. Im Grunde ist das das, was man allgemeinhin als offenes Geheimnis bezeichnen kann.

Vor- und Nachteile gekaufter Fans

Gekaufte Fans haben sicherlich den ein oder anderen Vorteil. Der größte Vorteil ist sicher, dass eine große Zahl Fans schon was her macht. Quasi eine Reputations-Steigerung. Eine große Zahl an Fans animiert andere zudem dazu ebenfalls Fan zu werden. Und, sofern es sich um deutsche Fans handelt, interagieren die gekauften Fans unter Umständen vielleicht sogar.

Facebook Likes kaufen kann aber auch Nachteile bringen. Denn, sobald es auffällt, dass man Fans einkauft, steht man sehr schnell in einem schlechten Licht da.  Es wird allgemein schlicht und ergreifend nicht gern gesehen, geschweige denn anerkannt. Trägt man sich also mit dem Gedanken Fans einzukaufen, sollte man es nicht übertreiben. Meistens ist es zudem so, dass gekaufte Fans nicht dafür bekannt sind, grossartig zu interagieren. Man sollte also nicht davon ausgehen, dass man eine aktive Fan-Community kauft.

Der Kauf von Fans ist also ein durchaus zweischneidiges Schwert. Große Fan-Zahlen machen Eindruck und können die Zahl echter Fans steigern. Dennoch erwirbt man selten aktive Fans. Dessen sollte man sich bewusst sein.

Über Andreas Rabe

IT Spezialist, Blogger und Hesse. > Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.
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