Eines hat mich während meines Informatikstudiums ja immer begeistert! Und das war die erste Reihe im Hörsaal! Hier haben in erster Linie Studenten Platz genommen, die entweder eine sehr starke Sehschwäche oder so gut wie nichts mehr gehört haben. Die ersten Male wirkte das auf mich schon etwas eigenartig, dass da Menschen saßen, die von der Tafel mit Hilfe eines Fernglases ablasen oder eine Art Okular an der Brille befestigten.

Gleiches galt auch für die Schwerhörigen, die der Vorlesung versuchten zu folgen! Hier sah man auch eine ganze Reihe Gerätschaften, die offensichtlich der Tonverstärkung dienten. Eigentlich kannte ich sowas ja schon aus der Grundschule. Eine Klassenkameradin war hier auch stark schwerhörig und trug ein Hörgerät. Allerdings bestand dies offensichtlich aus zwei Teilen. Eine Art In-Ear Kopfhörer für meine Klassenkameradin und meine Lehrerin trug das passende Mikrofon um den Hals! Interessante Sache, wenn ich das so im Nachhinein betrachte.

Im Grunde ist die Informatik für Menschen mit Seh- und Hörbehinderung geradezu ideal. Denn der Computer an sich bietet schon einiges an Hilfen an, die die Arbeit hier sehr viel einfacher machen! Eigentlich jeder kennt die Windows Bildschirm-Lupe! Und die ist nur ein kleines und einfaches Hilfsmittel. Dazu gibt es noch Braile-Zeilen-Geräte. Vorlesesoftware und vieles andere.

Etwas anders sieht die Sache bei Schwerhörigen aus! Diese Menschen sind definitv auf ein Hörgerät angewiesen! Der Computer selbst bietet hier keine eigenen Hilfsmittel! Wenn man mal vom Lesen und dem vollen Aufdrehen der Computerlautsprecher absieht. Letzters werden die Nachbarn aber sicherlich nicht lange mitmachen. Es bleibt im Endeffekt also nur das Hörgerät. Was allerdings dann wieder den Nachteil hat, dass es laufende Kosten, in Form von Batterien, verursacht! Und wie das bei Spezialgeräten nun mal so ist, sind solche Batterien in der Regel auch alles andere als günstig.

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Andreas

Andreas ist der Gründer von Addis Techblog. Als hauptberuflicher Systemadministrator und IT Security Specialist bringt er kompromisslose technische Tiefe in seine Analysen. Ob es um den Aufbau sicherer Homelab-Infrastrukturen, komplexe Home Assistant Automatisierungen oder tiefgehende PC-Hardware-Benchmarks geht – Andreas testet nicht unter Laborbedingungen, sondern im echten, anspruchsvollen Dauereinsatz. Darüber hinaus teilt er als leidenschaftlicher Maker seine weitreichenden Praxiserfahrungen in den Bereichen FDM- und Resin-3D-Druck, von der Hardware-Wartung bis zum perfekten Slicing-Profil.