Alternative Energieerzeugung im Haus

In den letzten Tagen sind sicher einigen die Jahresabrechnungen der Energieversorger ins Haus geflattert. Sicherlich werden die wenigsten hier eine Rückzahlung erhalten. In der Regel wird es bei vielen eher eine deutliche Nachzahlung ergeben haben. Vor einigen Jahren noch, waren die Wohnnebenkosten ein wirklich zu vernachlässigender Posten. Mittlerweile gelten sie aber ganz eindeutig als zweite Miete. Ein Grund für viele sich mit dem Gedanken zu beschäftigen, wie man sich von seinem Energieversorger ein Stück weit unabhängiger macht.

Teurer Strom

Gerade wir ITler wissen, wieviel das Computer Strom fressen. Und gerade dieser Strom ist in den letzten Jahren preislich deutlich gestiegen und vermutlich ist hier auch noch kein Ende in Sicht. Die sogenannte Energiewende macht Strom teuer. Sehr teuer sogar. Ich habe mir diesbezüglich auch schon oft überlegt, hier entsprechende Alternativen an oder in das Haus zu bauen.

Hochinteressant hierbei ist noch immer die Photovoltaik. Also Solarzellen auf dem Dach. Die haben, vorrausgesetzt sie sind ausreichend dimensioniert, gleich zwei große Vorteile. Erstens liefern sie Strom für den eigenen Bedarf, und das im Prinzip kostenlos. Und zweitens wird zuviel produzierter Strom ins allgemeine Netz eingespeist und diesen bekommt man dann entsprechend vergütet. Bei Anlagen, die jetzt in Betrieb genommen werden, beträgt die Vergütung 28,74 ct/kWh. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass diese Vergütung auch mal höher war. Denn bei Anlagen, die bis 2004 in Betrieb genommen wurden, beträgt die Vergütung  57,4 ct/kWh.

Sinkende Erträge durch Verschmutzung

Allerdings sollte man bedenken, dass auch Solarzellen auf dem Dach, regelmässig Kosten verursachen können. So müssen Solarzellen, um den Wirkungsgrad zu erhalten, oftmals aufwendig gereinigt werden. Denn auf den großen Solarzellenflächen kann sich einiges und vorallem unterschiedlicher Dreck absetzen. Das wirkt wie eine Verschattung und kann Ertragsverluste bis zu 30% erzeugen. Verschmutzungen kann man sehr leicht mit einer Wärmebildkamera erkennen. Verschmutzte Solarmodule werden deutlich wärmer und wenn sie das sind, produzieren sie weniger Strom.

Kaminöfen und Co

Aber auch wenn Solarzellen auf dem Dach die wohl bekannteste Möglichkeit ist, sich vom Energieerzeuger unabhängig zu machen, gibt es doch noch einige andere Möglichkeiten. So lässt sich Wärme, nicht nur mit Gas oder Öl erzeugen, sondern auch mitteles eines Kaminofen. Ich selbst habe zwar keinen, aber ich kenne einige, die so etwas im Wohnzimmer haben und damit fast das ganze Haus beheizen können. Was ich selbst immer wieder erstaunlich finde.

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About Andreas Rabe

IT Spezialist, Blogger und Hesse. > Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.

3 Responses to Alternative Energieerzeugung im Haus

  1. Jochen says:

    Möglichkeiten gibt es in der Tat viele – am Ende muss man einfach abwägen, was sich am besten für einen persönlich eignet. Eine Kombination kann aber auch ganz gut sein. Was spricht zum Beispiel dagegen Solarzellen und gleichzeitig auch die genannten Kaminöfen gemeinsam zu verwenden? Ich denke die meisten Möglichkeiten zur autonomen Energieversorgung ergänzen sich sehr gut.

    Ganz unabhängig von den großen Energieversorgern wird man davon zwar nicht werden, aber einen kleinen Schritt macht man immerhin.

  2. Anne Gelb says:

    Wir sind vor ein paar Monaten in unser Haus gezogen und ich habe schon ewig von einem tollen Kamin im Wohnzimmer geträumt. Wir haben unseren bei ********* bestellt und sind vollkommen glücklich. Er sieht super edel aus. Das ganze Wohnzimmer sieht nun nach sehr viel mehr aus und der Kamin schafft ein unglaublich tolles Ambiente. Kann ich nur Weiterempfehlen!

  3. Hallo,

    wir Stromes in den letzten Jahren wirklich auf ein unerträgliches Maß an Kosten angestiegen! Daher kann meiner Meinung nach eine zentrale Stromversorgung nicht mehr lange gewährleistet sein, da uns ansonsten die Konzerne einfach das Geld aus der Tasche ziehen.

    Man sollte überlegen ob man vielleicht nicht andere Methoden, wie zum Beispiel eine dezentrale Stromstromversorgung in Erwägung zieht. Denn somit könnte jeder Haushalt für sich selbst sorgen, jedoch müssten die Anschaffungskosten von einem selbst getragen werden für ein Aggregat oder einen sonstigen Heizkörper!

    Was haltet ihr von einer solchen Idee?

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