Der Weg zur eigenen Homepage

eigenen Blog erstellen

Eine eigene Homepage oder gar ein eigner Blog ist für viele etwas, was sie aus unterschiedlichsten Gründen einmal umsetzen möchten. Manche möchten einen Blog starten, um sich und ihre Meinung oder auch ihr Wisssen der Welt einfach mitzuteilen. Wieder andere sehen einen Blog aufgrund der vielen angeblichen Erfolgsgeschichten im Web als potentielle Möglichkeit Geld zu verdienen. Und einige möchten auch einfach nur ihr Geschäft oder eventuell ihren Verein im Internet präsentieren.

Der Weg zum eigenen Blog bzw Homepage kann dabei kompliziert sein und stellt im ersten Augenblick für den ein oder anderen sicher eine technische Herausforderung dar. Geht man es allerdings richtig an, wird es aber gar nicht so extrem kompliziert. Bevor es allerdings um die technische Umsetzung einer Homepage geht, ganz gleich ob per Agenturauftrag, selbst gecoded oder mittels kostenloser Homepage, steht eine andere Frage im Mittelpunkt: Was möchte ich inhaltlich bieten? Am Anfang steht also die Idee.

Am Anfang steht die Idee

Für Menschen, die ihr Unternehmen oder ihren Verein präsentieren möchten, ist die Frage wahrscheinlich recht schnell und einfach zu beantworten. Auf die Seite kommen relevante Infos und News aus dem Unternehmen oder Verein. Ähnliches gilt für diejenigen, die über ihr Hobby bloggen wollen. Die wissen auch vorher schon, über was sie schreiben werden.

Die berühmt, berüchtigte Nischenseite

Schwerer wird es für die, die mit der Prämisse an den Start gehen, mit ihrer zukünftigen Seite Geld verdienen zu wollen. Im Web wird in der Regel diesbezüglich dazu geraten, eine sogenannte Nischenseite zu erstellen. Also eine Seite, die sich mit einem Thema beschäftigt, mit welchem sich im Idealfall keine andere Seite beschäftigt, aber welches trotzdem von Surfer per Google gesucht wird. Im Netz finden sich haufenweise Anleitungen, wie man solche Nischen findet.

Absurde Themen, die keinen Spass machen

Das Problem dabei ist allerdings, dass als Nischenthema Dinge herauskommen, wie z.B. “runde Gartenleuchten mit lila Punkten”. Und über solche absurden Themen zu regelmässig zu bloggen, dürfte schwer werden und einem auf Dauer den Spass an der Sache nehmen. Natürlich gibt es Nischenblogger, die sowas erfolgreich und lohnend umsetzen. Aber das ist, dessen sollte man sich bewusst sein, eine Minderheit.

Freude am Thema macht erfolgreich

Meine Meinung hierzu ist, dass man sich grundsätzlich nur für Themen entscheiden sollte, hinter denen man auch steht. Also zu denen man auch wirklich etwas schreiben kann und idealerweise auch Spass an dem Thema hat. Denn genau das merkt man als Leser einem Blog auch an. Und letztendlich macht genau das auch den Unterschied zwischen einer erfolgreichen und einer erfolglosen Seite aus. Sollte man allerdings Freude an “runden Gartenleuchten mit lila Punkten” haben, nur zu.

Die Umsetzung

Hat man ein Thema gefunden, egal ob es von vorneherein klar war oder man etwas hin und her überlegt hat, geht es an die Umsetzung des Themas in eine echte Homepage. Und genau das ist die Hürde, die viele nehmen müssen. Dabei ist in vielen Fällen gar kein spezielles KnowHow notwending und die Möglichkeiten sind vielfälltig. Entscheidend hierbei ist, ob und wenn ja wieviel Geld man investieren möchte. Und die Preisspanne reicht hier von kostenlos bis richtig teuer.

Kostenlos und trotzdem Individuell

Verschiedene Anbieter ermöglichen es Nutzern auf Grundlage verschiedener Systeme nach einer Anmeldung eigene Blogs und Webseiten zu erstellen inklusive entsprechendem Speicherplatz. Bekannt sind hier WordPress.com, Googles Blogger und Wix.com. Und das Ganze grundsätzlich erstmal kostenlos.

Im Unterschied zum selbstgehosteten WordPress (siehe weiter unten), kann man bei WordPress.com allerdings keine eigenen Themes und Plugins nutzen. Zumindest nicht kostenlos. Allerdings ist die Auswahl relativ groß. Trotzdem ist man in der eigenen Kreativität etwas eingeschränkt. Ähnliches gilt für Blogger.com. Wer gerne etwas kreativer sein und trotzdem eine kostenlose Homepage haben möchte, für den wäre wix.com zu empfehlen.

Wix verfügt nämlich über einen WYSIWYG (What you see is what you get) Editor, mit dessen Hilfe auch ein Laie per Drag&Drop eine Homepage nach eigenen Vorstellungen erstellen kann. Und zwar ohne Kenntnisse in HTML oder CSS. Man muss also keine einzige Zeile Code schreiben, um zu einem Ergebnis zu kommen. Hierzu kann man entweder auf eine der angebotenen Vorlagen, die im Vergleich zu Vorlagen anderer Homepage Baukästen sehr modern und schick wirken, zurückgreifen und diese seinen Wünschen anpassen. Es sein denn, die Vorlage an sich sagt einem schon so zu, dass man sie einfach nutzt. Oder man lässt der eigenen Kreativität freien Lauf und startet mit einer leeren Vorlage.

Das eigene Design lässt sich dann mit einer ganzen Reihe Funktionen, bei Wix Apps genannt, erweitern. Hierzu zählen zum Beispiel Chats, Social Media Comments, Fotogalerien oder ein Blog. Mit einer angebotenen App kann man sogar einen Instagram Feed einbauen oder mit einer anderen seine Angebote auf eBay auf der eigenen Seite bewerben.

Kurz gesagt, bei allen drei Anbietern kommt man schnell, einfach und kostenlos zu einer eigenen Homepage. Und zwar auch als ambitionierer Anfänger. Wer sich kreativ austoben möchte, ist bei Wix allerdings am besten aufgehoben.

Ein Content Management System selbst hosten

Deutlich vergleichsweise günstig, aber nicht mehr kostenlos, wird es, wenn man dies selbst in die Hand nimmt. Hierzu kann man bei einem Hoster einen Webspace mieten. Die meisten Hoster bieten für diesen dann auch gleich die Möglichkeit der einfachen One-Click Installation eines Content Management Systems. Üblich sind hier WordPress, Joomla oder Typo3. Wobei ich in diesem Fall WordPress aufgrund seiner enormen Verbreitung und der daraus resultierenden großen Zahl an Themes und Plugins raten würde. Hiermit kann man dann sein Thema in einem Blog oder eine Homepage umsetzen.

Zu Bedenken gibt es allerdings, dass auch diese Lösung regelmässig Geld kostet. Brauchbare Webspaces kosten um die 120€ pro Jahr. Hinzu kommt, dass trotz enormer Anzahl an Themes der genannten Content Management Systeme, die Individualität der Homepage und auch die eigene Kreativität etwas auf der Strecke bleibt. Denn man bleibt eigentlich immer innerhalb der Vorgaben des gewählten Themes. Soll es individueller werden, muss man sich mit Erstellung eigener Themes auseinandersetzen. Und das ist nicht unbedingt einfach.Der Weg zur eigenen Homepage - Baukausten oder Content Management System

Design beauftragen

Richtig teuer wird es zum Beispiel, wenn man eine Agentur bzw einen Webdesigner beauftragt. Das kostet dann schnell mal ein paar tausend Euro. Man hat dann allerdings am Ende auch eine sehr individuell gestaltete Seite, über die sich ein Designer sehr viele Gedanken gemacht hat. So etwas lohnt sich allerdings allenfalls für Unternehmen. Für private Seiten ist so etwas illusorisch und vollkommen überzogen.

Thema steht, Homepage fertig! Und nun?

Hat man seine Ideen umgesetzt. Die Homepage oder den Blog erstellt. Und ist man schon eifrig am schreiben und veröffentlichen. Dann geht es ab nun nur noch um eines. Leser für die Seite zu begeistern. Das funktioniert natürlich am besten mit interessanten und informativen Texten, welche man gerade zu Beginn eifrig über diverse Social Media Kanäle teilen sollte. So kommen die ersten Leser und wenn die eigenen Texte dann auch noch gut sind, kommen sie auch wieder und wahrscheinlich werden es dann auch immer mehr. Und auf ja, genau das ist es, was am Bloggen Spass macht.

 

 

Anzeige
Tagged , . Bookmark the permalink.

About Andreas Rabe

IT Spezialist, Blogger und Hesse. > Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.

5 Responses to Der Weg zur eigenen Homepage

  1. Der Weg zur eigenen Homepage via @Karasutech https://t.co/INUuCwwpO5

  2. Detlef says:

    Ich habe schon einige Homepagebaukästen ausprobiert. Das beste ist immer noch ein CMS System wie WordPress und ein gutes Theme. Da kann man eigentlich nicht viel falsch machen.

  3. Pingback: Lesetipps: Was im Web so los ist?! » KarasuMedia

  4. Tina S. says:

    Ich persönlich finde WordPress ganz passend. Das Problem, welches ich hatte, war eigentlich der Inhalt. Diesen Aspekt hatte ich zunächst nicht gut und langfristig durchdacht gehabt und stand manchmal ohne Wort und Gedanken vor dem Computer und drehte Däumchen.

  5. Ein super Bericht. Ich finde WordPress einfach gigantisch. Man kann sich innerhalb von kürzester Zeit eine Nischenseite oder sogar eine Firmenpräsenz aufbauen. Man mag es nicht glauben, aber innerhalb eines Tages hatte ich ohne Vorkenntnisse meine erste Nischenseite fertig:-) Heutzutage baue ich für andere Leute schon mal die eine oder andere Homepage mit WordPress!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.