Was bringt USB C?

Neues Smartphone in Planung? Wenn dem so ist, so stößt man mittlerweile fast immer auf USB C. Doch was steckt dahinter? Hier erklären wir es kurz.

Grundsätzlich gilt USB C bzw USB Type C als Alleskönner. Als solcher ermöglicht dieser USB Typ die gleichzeitige Übertragung von Strom, Daten, Videos und Audio-Signalen in höchster Qualität.

Bereits die erste Generation ermöglichte Übertragungsraten von 10 Gbit/s. Bei Generation sind es schon 20 Gbit/s. Allerdings sind das selbstverständlich Brutto Werte und je nach Gerät muss man durchaus mit niedrigeren Übertragungsraten rechnen.

Anschlussmöglichkeiten

Was man allerdings unbedingt wissen muss: Die Stecker des USB C Standards sind nicht abwärtskompatibel. Das heisst, wer ein älteres USB Gerät an einer USB C Buchse betreiben möchte, der muss auf einen Adapter zurückgreifen. Ein normales USB C to C cable hat übrigens an beiden Enden einen USB C Stecker. Die noch weit verbreiteten USB A to C Kabel sind eigentlich eher eine Art Notlösung um z.B. externe Festplatten oder Ladegeräte anschließen zu können.

Der ganz große Vorteil des USB C Steckers ist aber auf alle Fälle, dass es vollkommen egal ist, wie herum man ihn in die Buchse steckt. Er ist verdrehungssicher. Das macht zum einen die Nutzung bequemer und zum anderen vermeidet dies auch durchaus Beschädigungen am Gerät. Schließlich gibt es genug Nutzer, die einen Stecker mit „Gewalt“ einstecken wollen, egal ob er richtig orientiert ist oder nicht.

Achtung Mogelpackung

Ein Problem mit USB C ist, dass das Vorhandensein einer USB C Buchse nicht unbedingt die neuste und schnellste Übertragungstechnik garantiert. Dann dafür ist nicht der Stecker verantwortlich, sondern das Übertragungsprotokoll. Es kann durchaus sein, dass ein Gerät eine USB C Anschlussmöglichkeit besitzt, diese dann aber trotzdem lediglich unter USB 3.0 oder gar USB 2.0 arbeitet. Das Kabel kann dann nur Strom oder Daten übertragen. Es lohnt sich also auf alle Fälle ein Blick in die technischen Daten, ob auch tatsächlich USB 3.1 Gen2 oder höher unterstützt wird.

USB Power Delivery

Mit dem richtigen Kabel ist es mittels USB C möglich, angeschlossene Geräte optimal mit Strom zu versorgen. So lässt sich zum Beispiel ein Smartphone mit 70 Watt statt 5 Watt laden. Was natürlich die Ladegeschwindigkeit deutlich erhöht. Allerdings muss das Ladegeräte, das Kabel und auch das Endgerät dafür geeignet sein. Nur mit entsprechendem Logo (Schwarze Batterie mit Tempologo) sind Kabel und Ladegeräte für USB Power Delivery geeignet.

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Über Andreas Rabe

IT Spezialist, Blogger und Hesse. > Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.