Du kennst das sicher: Dein Smart Home wird immer umfangreicher, die Sprachassistenten verstehen dich manchmal nicht so richtig, und für manche Automationen musst du erst drei App-Menüs durchklicken. Genau hier kommen NFC-Tags ins Spiel! Diese kleinen, unscheinbaren Aufkleber sind echte Alltagshelden, wenn es darum geht, dein Smart Home noch smarter zu machen. Wir haben die SwitchBot Tags bestellt und getestet – und zeigen dir jetzt, was du damit wirklich anstellen kannst.
Was sind SwitchBot Tags eigentlich?

Bevor wir in die konkreten Anwendungen einsteigen, lass uns kurz klären, was diese kleinen Wunderaufkleber überhaupt sind. SwitchBot Tags sind nur 30 mm große, runde NFC-Aufkleber mit einem NTAG 216 Chip und 888 Byte Speicher. Das klingt erst mal technisch, bedeutet aber im Klartext: Diese dünnen Sticker kannst du praktisch überall anbringen, und sie reagieren blitzschnell, wenn du mit deinem Smartphone daran vorbeigehst.
Das Geniale daran: Die Tags bestehen aus wasserfestem und korrosionsbeständigem ABS-Material mit einem 3M-Klebestreifen auf der Rückseite, sodass sie überall angebracht werden können, ohne ihre Funktionalität zu verlieren. Einmal programmiert, halten sie jahrelang durch – ganz ohne Batterie oder Stromversorgung. Die Energie zum Auslesen kommt einfach vom NFC-Chip in deinem Smartphone.
Die Tags funktionieren mit NFC-fähigen Smartphones ab Android OS 5.0 oder iOS 13 und höher. Das heißt, praktisch jedes halbwegs moderne Smartphone kann damit umgehen. Für das SwitchBot-Ökosystem benötigst du zusätzlich einen SwitchBot Hub Mini, um Szenen und Automationen auszulösen – aber dazu später mehr.
So richtest du SwitchBot Tags ein
Die Einrichtung ist kinderleicht und dauert keine fünf Minuten. Du öffnest einfach die SwitchBot App, wählst das Gerät aus, das du steuern möchtest (zum Beispiel ein Türschloss oder einen Bot), und gehst in die Einstellungen. Dort findest du den Punkt „NFC“. Jetzt hältst du dein Smartphone an den Tag, und schon wird die Aktion darauf geschrieben. Wichtig zu wissen: Nur eine Aktion kann auf einen NFC-Tag geschrieben werden, und es ist nicht möglich, eine bereits registrierte Aktion zu löschen. Eine zweite Aktion überschreibt automatisch die vorherige.
Das bedeutet konkret: Für jede Funktion brauchst du einen eigenen Tag. Möchtest du zum Beispiel deine Tür sowohl aufschließen als auch abschließen können, benötigst du mindestens zwei Tags. Das ist zwar eine kleine Einschränkung, macht die Sache aber auch übersichtlich und eindeutig.
1. Türschloss per NFC öffnen und schließen

Fangen wir mit einem echten Klassiker an: der Steuerung deines Smart Locks. Stell dir vor, du kommst mit vollen Einkaufstüten nach Hause. Statt umständlich dein Handy aus der Tasche zu kramen und die App zu öffnen, hältst du einfach kurz dein Smartphone an den NFC-Tag neben deiner Haustür – und sie öffnet sich wie von Zauberhand.
Du kannst einen Tag direkt neben der Tür anbringen oder sogar auf der Innenseite deines Türrahmens, sodass er von außen nicht sichtbar ist. Das erhöht die Sicherheit, denn nur wer weiß, wo der Tag ist, kann ihn auch nutzen. Und selbst wenn jemand den Tag findet, braucht er immer noch dein Smartphone, um ihn zu aktivieren.
Für die Abschließfunktion bringst du einfach einen zweiten Tag auf der Innenseite der Tür an. Bevor du das Haus verlässt, hältst du kurz dein Handy dran – fertig ist die Sache. Kein Schlüsselgeklapper, keine vergessenen Haustürschlüssel mehr. Besonders praktisch, wenn du mal nur kurz zum Bäcker läufst und nicht die ganze Handtasche mitnehmen möchtest.
2. Die „Guten Morgen“-Routine am Nachttisch
Dein Wecker klingelt, und eigentlich möchtest du nur noch fünf Minuten im Bett bleiben. Aber stell dir vor: Statt verschlafen das Handy zu entsperren und Alexa zu bitten, das Licht anzumachen, legst du einfach dein Smartphone auf den Nachttisch – und schon startet deine perfekte Morgenroutine.
Ein NFC-Tag am Nachttisch ermöglicht die einfache Steuerung der neuen Switchbot Mini Plugs oder der Switchbot Floor Lamp – du kannst nachts mit einem Tipp alle Lichter im Haus ausschalten oder das Nachtlicht dimmen, wenn du dich zum Lesen ins Bett legst. Aber es geht noch weiter: Mit einer gut programmierten Szene über den SwitchBot Hub Mini oder den Switchbot Hub 3 kannst du gleichzeitig die Kaffeemaschine in der Küche einschalten, die Heizung hochdrehen und deine Lieblingsplaylist starten.
Der Clou: Du musst den Tag nicht einmal aktiv berühren. Viele moderne Smartphones reagieren schon, wenn sie in einem Umkreis von 0,5 bis 2 Zentimeter am Tag vorbeigeführt werden. Das bedeutet, du legst dein Handy morgens einfach auf den Nachttisch – und der Rest passiert automatisch. Das ist Smart Home, wie es sein sollte: unsichtbar und trotzdem nützlich.
3. „Haus verlassen“-Automation an der Haustür
Kennst du dieses Gefühl? Du bist schon fast um die Ecke, und plötzlich fragst du dich: Habe ich das Bügeleisen ausgeschaltet? Ist die Kaffeemaschine noch an? Mit einem NFC-Tag neben deiner Haustür gehört diese Unsicherheit der Vergangenheit an.
Bringe einen Tag auf Augenhöhe neben der Tür an – entweder außen oder innen, je nachdem, was dir lieber ist. Bevor du das Haus verlässt, hältst du kurz dein Smartphone daran. In diesem Moment startet eine umfassende „Haus verlassen“-Routine: Alle Lichter gehen aus, die Heizung schaltet in den Eco-Modus, die Kaffeemaschine wird ausgeschaltet, Vorhänge fahren zu – und wenn du willst, wird sogar deine Alarmanlage scharf geschaltet.
Ein NFC-Tag an der Garagentür kann das Zuhause in den Abwesenheitsmodus versetzen: Thermostate werden hochgestellt, der Saugroboter startet, und die Alarmanlage wird aktiviert. Du kannst diese Routine natürlich beliebig anpassen. Manche lassen zum Beispiel eine Lampe im Wohnzimmer an, um Anwesenheit vorzutäuschen. Andere schalten automatisch alle Steckdosen aus, an denen keine Dauergeräte wie der Kühlschrank hängen.
Das Beste: Du musst nicht mehr darüber nachdenken. Der Tag wird zur Gewohnheit, genauso wie das Abschließen der Tür. Und solltest du doch mal vergessen haben, daran zu denken – kein Problem. Die SwitchBot App zeigt dir von unterwegs, welche Geräte noch laufen, und du kannst sie mit einem Klick ausschalten.
4. Lichtsteuerung ohne Sprachbefehl

Sprachassistenten sind toll – aber manchmal möchte man eben nicht laut durch die Wohnung rufen. Besonders abends, wenn der Partner schon schläft oder die Kinder gerade eingeschlafen sind. Hier kommen NFC-Tags zur Lichtsteuerung ins Spiel.
Bring einen Tag diskret an der Wand neben dem Lichtschalter an oder klebe ihn auf die Rückseite des Schalters selbst. Der NFC-Sticker kann auf die Rückseite des Lichtschalters geklebt werden und ist somit nicht sichtbar. Wenn du abends ins Schlafzimmer gehst, hältst du kurz dein Handy an die Wand – und alle Lichter im Haus, bis auf deine Nachttischlampe, gehen aus.
Du kannst auch mehrere Lichtszenen programmieren: Ein Tag schaltet in den „Filmabend“-Modus mit gedimmtem Licht, ein anderer aktiviert die volle Beleuchtung zum Putzen, und ein dritter sorgt für romantisches Ambiente beim Abendessen. Die Möglichkeiten sind praktisch unbegrenzt.
Besonders clever: Wenn du einen SwitchBot Hub Mini oder einen Hub 3 hast, kannst du nicht nur SwitchBot-eigene Geräte steuern, sondern auch alle Infrarot-Fernbedienungen. Der Hub Mini kann mit seinem „Smart Learning“-Modus Infrarot-Fernbedienungen in 5 Sekunden nachahmen und Szenen automatisieren. Das bedeutet, du kannst auch klassische Lampen mit Fernbedienung oder Deckenfluter in deine NFC-Automation einbinden.
5. Heizungssteuerung für verschiedene Tageszeiten
Die Heizung ist oft einer der größten Energiefresser im Haushalt. Mit NFC-Tags kannst du sie deutlich effizienter nutzen, ohne auf Komfort zu verzichten. Das Prinzip ist einfach: Du platzierst Tags an strategischen Punkten in deiner Wohnung und verknüpfst sie mit verschiedenen Heizprofilen.
Am Arbeitsplatz im Homeoffice kannst du einen Tag anbringen, der die Heizung auf „Arbeitsmodus“ stellt – angenehme 21 Grad, damit du konzentriert arbeiten kannst. Wenn du Feierabend machst, tippst du den Tag erneut an, und die Heizung schaltet zurück in den Eco-Modus. Das spart Energie, denn warum sollte das Arbeitszimmer abends warm bleiben, wenn du im Wohnzimmer sitzt?
Im Schlafzimmer macht ein NFC-Tag am Bett Sinn: Bevor du schlafen gehst, aktivierst du die „Nachtruhe“-Szene, die die Heizung auf 18 Grad herunterfährt. Mediziner empfehlen ohnehin kühlere Temperaturen für besseren Schlaf. Morgens, wenn der Wecker klingelt und du das Handy auf den Nachttisch legst, startet automatisch die Aufwärmphase.
NFC-Tags können Thermostate antippen, um auf eine vorkonfigurierte Temperatur umzuschalten, was den Wechsel zwischen Komfort- und Energiesparmodus erleichtert. Wenn du im Winter von der Arbeit nach Hause kommst, kannst du schon an der Haustür einen „Willkommen“-Tag antippen, der die Heizung in allen Räumen hochfährt. So ist es angenehm warm, wenn du deine Jacke ausgezogen hast.
6. Küche: Kochrezepte aufrufen und Timer starten
Die Küche ist der perfekte Ort für NFC-Tags, denn hier sind deine Hände oft beschäftigt, schmutzig oder nass. Statt umständlich dein Smartphone mit mehligen Fingern zu bedienen, bringst du einfach ein paar Tags an strategischen Stellen an.
Ein Tag am Kühlschrank kann deine Einkaufsliste öffnen oder direkt eine Rezept-App starten. Ein NFC-Tag in verschiedenen Räumen kann das Smartphone automatisch die Lieblingsplaylist oder den Podcast starten lassen – besonders nützlich in Küche oder Bad, wo die Hände nass oder schmutzig sein könnten. Während das Nudelwasser kocht, hältst du kurz das Handy an den Tag – und schon läuft deine liebste Kochplaylist oder ein spannender Podcast.
Noch praktischer: Du kannst Tags mit Timern verknüpfen. Ein Tag an der Mikrowelle startet einen 3-Minuten-Timer für das Aufwärmen, ein anderer am Herd einen 12-Minuten-Timer für Eier. Klingt banal, ist aber im Alltag extrem hilfreich. Wenn ein NFC-Tag an der Waschmaschine oder dem Trockner gescannt wird, kann ein Timer auf dem Handy gestartet werden, damit man daran erinnert wird, die Wäsche zu wechseln.
Für Fortgeschrittene: Verknüpfe einen Tag mit deiner smarten Dunstabzugshaube. Sobald du zu kochen beginnst und den Tag antippst, schaltet sich die Haube automatisch ein – und nach 30 Minuten wieder aus, falls du es vergessen solltest. So riecht deine Wohnung nicht mehr nach Bratensoße, und du musst nicht daran denken.
7. Garagentor oder Rolläden steuern
Die Steuerung von Garagentoren oder Rolläden per NFC ist nicht nur bequem, sondern auch sicher. Wenn man vor der Garage steht und den Müll dorthin bringen möchte, kann man bequem mit dem Smartphone über einen NFC-Tag das Garagentor öffnen. Du bringst den Tag diskret neben dem Garagentor an – und nur wer ihn kennt und dein Smartphone hat, kann das Tor öffnen.
Der Vorteil gegenüber klassischen Garagentoröffnern: Du musst keinen zusätzlichen Schlüsselanhänger oder eine Fernbedienung mit dir herumtragen. Dein Smartphone hast du sowieso immer dabei. Außerdem kannst du mehrere Tags an verschiedenen Stellen anbringen: einen außen für die Ankunft, einen innen für die Abfahrt.
Bei Rolläden macht die NFC-Steuerung besonders in Kombination mit Szenen Sinn. Ein Tag an der Terrassentür kann zum Beispiel die „Sonnenschutz“-Szene aktivieren: Die Rolläden auf der Südseite fahren herunter, die Klimaanlage schaltet sich ein, und die Pflanzen auf der Terrasse werden automatisch bewässert. Im Winter aktiviert derselbe Tag die „Wintergarten“-Szene: Rolläden bleiben oben, Heizung geht an, und die Pflanzenbeleuchtung startet.
Mit einem NFC-Tag können Smart Curtains oder Blinds mühelos kontrolliert werden. Das ist besonders praktisch, wenn du ältere Rolläden hast, die du mit einem SwitchBot Curtain nachgerüstet hast. Statt jedes Mal zur Fernbedienung zu greifen, tipps du einfach den Tag an – fertig.
8. WLAN-Zugangsdaten teilen mit Gästen
Kennst du das nervige Ritual, wenn Besuch kommt? „Wie heißt denn dein WLAN?“ – „WarteMalIchMussDasErstBuchstabieren_2024!MitAusrufezeichen“ – „Und das Passwort?“ – „DasIstNochSchlimmer…“
Mit einem NFC-Tag wird daraus ein Kinderspiel. Wer es leid ist, das WLAN-Passwort mit Gästen zu teilen, kann einen NFC-Tag in der Nähe des Routers anbringen, der beim Antippen sofort die WLAN-Details teilt. Du bringst den Tag einfach an einer unauffälligen Stelle im Wohnzimmer an – zum Beispiel unter dem Couchtisch oder an der Rückseite einer Bilderrahmen.
Wenn Gäste nach dem WLAN fragen, sagst du einfach: „Halt mal dein Handy unter den Couchtisch.“ Sie tippen mit dem Smartphone gegen den Tag – und schon sind sie automatisch verbunden. Kein Buchstabieren, kein Vertippen, keine peinliche Stille, während der Gast versucht, dein 16-stelliges Sicherheitspasswort einzugeben.
Das Beste: Du kannst verschiedene Tags für verschiedene Netzwerke programmieren. Einen für dein Haupt-WLAN, einen für das Gäste-Netz. So haben Besucher Zugang zum Internet, aber nicht zu deinen privaten Netzwerkgeräten. Das ist nicht nur bequem, sondern auch sicher.
9. Musik und Entertainment ohne Sprachbefehl
Musik läuft bei dir den ganzen Tag? Dann sind NFC-Tags deine neuen besten Freunde. Statt jedes Mal Spotify zu öffnen, die richtige Playlist zu suchen und auf Play zu drücken, bringst du einfach Tags an deinen Lieblingsstellen an.
Ein Tag an deinem Bluetooth-Lautsprecher im Wohnzimmer startet automatisch deine „Chill-Out“-Playlist. Ein anderer an der Dusche (wasserfest, denk dran!) spielt deine Morgenmusik ab. Du kannst einen Tag bei deinem Lautsprecher oder in verschiedenen Räumen anbringen, damit dein Handy automatisch deine Lieblingsplaylist oder deinen Podcast startet. Im Homeoffice startet ein Tag deine Konzentrations-Playlist, und im Fitnessstudio-Bereich deiner Wohnung deine Workout-Beats.
Aber es geht nicht nur um Musik. Du kannst Tags auch für deine Entertainment-Zentrale nutzen. Ein NFC-Tag in der Nähe des Fernsehers kann mit einem Tipp das Licht dimmen, die Jalousien schließen und den Fernseher auf den richtigen HDMI-Eingang stellen, sodass die perfekte Kinoatmosphäre entsteht. Gleichzeitig werden alle Lichter im Rest der Wohnung ausgeschaltet – perfekt für den Netflix-Abend.
Für Audiophile: Verknüpfe verschiedene Tags mit verschiedenen Audio-Profilen. Ein Tag aktiviert den „Vinyl-Modus“ mit warmem, analogem Klang, ein anderer den „Podcast-Modus“ mit optimierter Sprachverständlichkeit. So holst du das Maximum aus deiner Anlage heraus, ohne durch komplizierte Equalizer-Menüs navigieren zu müssen.
10. Arbeitsplatz: Fokus-Modus per NFC aktivieren
Homeoffice ist großartig – aber die Ablenkungen sind es nicht. Mit einem NFC-Tag an deinem Schreibtisch kannst du mit einem Tipp in den perfekten Arbeitsmodus wechseln. Remote-Arbeit verwischt Grenzen, aber ein NFC-Tag am Schreibtisch schafft einen klaren „Arbeitsmodus-Beginn“-Übergang. Die Szene könnte so aussehen: Smartphone auf stumm, Benachrichtigungen aus, Bürobeleuchtung auf 100 Prozent, konzentrationsfördernde Musik im Hintergrund, und vielleicht sogar eine automatische Statusmeldung an deine Kollegen: „Im Fokus-Modus, bitte nicht stören.“
Am Ende des Arbeitstags tippst du einen zweiten Tag an – und alles wird rückgängig gemacht. Ein „Feierabend“-Tag kann die Nicht-Stören-Funktion deaktivieren, Arbeits-Apps schließen und die Beleuchtung in den Entspannungsmodus wechseln. Die Heizung im Arbeitszimmer schaltet sich ab, die im Wohnzimmer fährt hoch. Das hilft dir auch psychologisch, Feierabend wirklich als Feierabend zu empfinden.
Besonders clever: Wenn du einen Stehtisch mit elektrischer Höhenverstellung hast, kannst du verschiedene Tags für „Sitzen“ und „Stehen“ programmieren. Der eine Tag fährt den Tisch auf Sitzhöhe, dimmt das Licht leicht und startet entspannte Hintergrundmusik. Der andere bringt den Tisch auf Stehhöhe, macht das Licht heller und spielt energiegeladene Musik – perfekt für den Nachmittags-Energieschub.
Warum NFC-Tags die Zukunft des Smart Home sind
Du merkst schon: NFC-Tags sind weit mehr als nur eine nette Spielerei. Sie verbinden die digitale Welt deines Smart Homes mit physischen Orten in deiner Wohnung. Das macht sie intuitiver als Sprachbefehle und schneller als App-Steuerung. NFC-Technologie kann das Interoperabilitätsproblem lösen und die allgemeine Benutzererfahrung über verschiedene vernetzte Geräte hinweg verbessern.
Der größte Vorteil: Sie funktionieren immer und überall. Kein Alexa, das dich nicht versteht, weil im Hintergrund Musik läuft. Kein Google Assistant, das plötzlich offline ist. Und keine Smartphone-App, die erst umständlich geöffnet werden muss. Du hältst dein Handy an einen Tag – und es passiert sofort, was passieren soll.
Über 70 Prozent der Smartphones im Jahr 2026 verfügen über einen eingebauten NFC-Reader, sodass Designer vertrauensvoll NFC-Tags in ihre Smart-Home-Lösungen integrieren können. Das bedeutet: Die Technologie ist massentauglich und wird immer verbreiteter. SwitchBot ist hier mit seinen Tags genau am Puls der Zeit.
Ein weiterer Punkt, der oft unterschätzt wird: NFC-Tags sind barrierefrei. Nicht jeder kann oder möchte mit Sprachassistenten arbeiten. Nicht jeder hat ein neuestes Smartphone mit perfekter Touch-Bedienung. Aber ein NFC-Tag? Den kann jeder nutzen. Du musst nur wissen, wo er ist, und dein Handy kurz dranhalten. Das macht Smart Home auch für ältere Menschen oder Menschen mit Einschränkungen zugänglicher.
Was du brauchst, um loszulegen
Die gute Nachricht: Der Einstieg ist denkbar einfach und nicht teuer. SwitchBot Tags sind kompatibel mit NFC-fähigen Smartphones (Android OS 5.0 und höher oder iOS 13 und höher). Das bedeutet, praktisch jedes Smartphone der letzten fünf Jahre funktioniert problemlos.
Die SwitchBot Tags selbst kosten nur wenige Euro pro Stück und werden meist im Dreierpack verkauft. Für den vollen Funktionsumfang brauchst du zusätzlich einen SwitchBot Hub Mini. Die Tags unterstützen zahlreiche SwitchBot-Produkte und helfen bei der Heimautomatisierung – sie können Geräte ein- oder ausschalten, die App-Oberfläche schnell öffnen oder eine voreingestellte Szene aktivieren (SwitchBot Hub Mini erforderlich, separat erhältlich).
Der Hub Mini ist das Herzstück des Systems und kostet rund 25 bis 30 Euro. Er verbindet sich mit deinem WLAN und ermöglicht es, dass die Tags nicht nur einzelne Geräte steuern, sondern komplexe Szenen auslösen können. Außerdem kannst du mit ihm bis zu 4.000 verschiedene Infrarot-Fernbedienungen nachbilden – vom alten Fernseher bis zur Klimaanlage.
Du kannst klein anfangen: Ein Dreierpack Tags und ein Hub Mini kosten zusammen etwa 40 Euro. Damit kannst du schon drei wichtige Automationen einrichten – zum Beispiel die „Guten Morgen“-Routine, die „Haus verlassen“-Automation und die Lichtsteuerung im Schlafzimmer. Wenn du dann merkst, wie praktisch das ist, erweiterst du nach und nach.
Fazit: Klein, aber oho!
SwitchBot Tags sind diese kleinen Helfer, von denen du gar nicht wusstest, dass du sie brauchst – bis du sie hast. Sie machen dein Smart Home nicht nur smarter, sondern vor allem alltagstauglicher. Kein Herumschreien mit Sprachassistenten, kein nerviges App-Öffnen, keine komplizierten Routinen. Einfach antippen – und es passiert, was passieren soll.
Die zehn Anwendungen, die wir dir hier gezeigt haben, sind nur der Anfang. Je mehr du dich mit den Möglichkeiten beschäftigst, desto mehr Ideen wirst du entwickeln. Vielleicht ein Tag am Hundenapf, der dich daran erinnert, dass du gefüttert hast? Oder ein Tag im Keller, der automatisch das Licht einschaltet und nach 10 Minuten wieder aus?
Was uns besonders gefällt: Die SwitchBot Tags sind so simpel, dass wirklich jeder sie nutzen kann. Du musst kein Technik-Nerd sein, kein Programmier-Experte, keine stundenlangen Tutorials schauen. App herunterladen, Tag beschreiben, fertig. Und genau so sollte Smart Home sein: Einfach, praktisch, und im Hintergrund – bis du es brauchst.
Also, worauf wartest du noch? Bestell dir ein paar Tags und probier es aus. Dein Smart Home wird es dir danken – und du wirst dich fragen, wie du jemals ohne gelebt hast.
