Das Social Intranet in der Unternehmenskommunikation

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“Social Internet” ist eigentlich für jeden von uns ein Begriff. Und ja, Facebook und Co haben in vielerlerei Hinsicht die Art, wie wir miteinander kommunizieren und miteinander umgehen verändert.

Informiert sein und einfach kommunizieren

So kann ich in den Profilen meiner Freunde sehen, welche Hobbies so aktuell treiben, welchen Beruf sie im Moment ausüben. Ich sehe was ihnen gerade gefällt und worüber sie sich gerade Gedanken machen. In ihren Statusmitteilungen sehe ich sogar was sie gerade im Moment machen und manchmal auch, wo sie sind. Und wenn es nötig ist, kann ich schnell und unkompliziert zu dem ein oder anderen Freund Kontakt aufnehmen. Dies sind die wesentlichen Punkte, die das Social Internet ausmachen: Informiert sein und einfach kommunzieren können.

Das sind natürlich alles Dinge, die Social Media als modernes Kommunikations- und Informationsmittel durchaus auch für Unternehmen interessant macht. Und wie das Beispiel der Bahn zeigt, wird es auch eingesetzt. Allerdings natürlich nicht öffentlich, sondern in Form eines “Social Intranet”. Das bedeutet, dass mittels dieses Social Intranets firmenintern kommuniziert wird und Informationen geteilt werden. Für Aussenstehnde ist dies dementsprechend nicht einsehbar.

Das Social Intranet vereinfacht die interne Kommunikation

Für ein Unternehmen, wie der Bahn, hat das natürlich Vorteile. So können Mitarbeiter gezielt nach anderen Mitarbeitern anhand deren Aufgaben im Unternehmen suchen und mit diesem Kontakt aufnehmen. Was zum Beispiel bei der Zusammenstellung von Projektgruppen wichtig sein kann und dies sicherlich vereinfacht. Diese Projektgruppen können dann wiederum im Social Intranet relevante Infos und Know How untereinander teilen. Das Unternehmen selbst kann selbst Informationen z.B. in Form von internen Blogbeiträgen (quasi das digitale, moderne Rundschreiben) teilen. Und diese Infos können die Mitarbeiter sogar liken.

Aber nicht nur Unternehmens-Infos können im Social Intranet der Bahn geteilt werden. Die Bahn lässt hier durchaus auch private Mitteilungen und Posts zu, was dem Betriebsklima sicherlich zu gute kommt.

Ein kleiner Einblick in das Social Intranet der Bahn

Eine kleine Zusammenfassung, wie die Bahn das Social Intranet einsetzt, zeigt folgendes Video:

Man merkt also, dass ein “Social Intranet” durchaus nicht zu unterschätzende Vorteile für ein Unternehmen hat. Zumal es sich, außer dass es nicht öffentlich ist, kaum vom gewöhnlichen Social Internet unterscheidet und durchaus vergleichbare Eigenschaften besitzt. Für Mitarbeiter bedeutet dies, dass sie sich nicht erst an eine neue Kommunikationsform gewöhnen müssen, denn diese kennen sie ja im Prinzip schon aus ihrem Privatleben.


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About Andreas Rabe

IT Spezialist, Blogger und Hesse. > Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.

One Response to Das Social Intranet in der Unternehmenskommunikation

  1. TechFreak says:

    Toller Artikel! Aus persönlicher Erfahrung denke ich dass neben den sicher zahlreich vorhandenen Vorteilen auch Nachteile entstehen. So ist man auch während der Arbeitszeit denke ich noch mehr an das Unternehmen gebunden und öfters gezwungen mit anderen Leutne auch über den Job hinaus zu interagieren. Dennoch wird es mal Zeit, dass die Unternehmen diesbezüglich nachrüsten.

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