Eine der beliebtesten Verschwörungstheorien bezüglich der Mondlandung ist, dass die Rechenleistung der Computer an Bord der Apollo Raumschiffe für komplexe Flugbahnberechnungen gar nicht ausgereicht hätte. Denn schließlich waren die Computer der späten 1960er deutlich größer als heutige, handelsübliche PCs und weren dennoch kaum leistungsfähiger als ein aktueller, einfacher Taschenrechner.

Die Arbeit der NASA Bodenstation

Kaum vorstellbar, dass sich solche Geräte an Bord der Raumschiffe befanden. Taten sie auch gar nicht. Denn Flugbahnberechnungen fanden gar nicht im Raumschiff statt, sondern wurden auf damaligen Hochleistungsrechnern in der NASA-Bodenstation berechnet und an die Bordcomputer der Kommandokapsel und der Fähre gefunkt. Diese arbeiteten ähnlich wie ein Autopilot und wandelten lediglich die von Houston überspielten Teilprogramme für die einzelnen Missionsphasen in Steuerbefehle um. Die Bordcomputer der Apollo waren trotzdem leistungsfähig genug, um die Navigation und die Überwachung einiger Funktionen des Mondlandemoduls, wie zum Beispiel der Antennensteuerung, in Echtzeit selbst zu steuern. Deshalb wurde damals auch noch viel manuell geflogen.

Mittlerweile sieht das natürlich deutlich anders aus. Seit den Space Shuttles waren die NASA Bordcomputer in der Lage, auch komplexe Manöver in Echtzeit an Bord zu berechnen und das Shuttle quasi selbst zu steuern.

Die ISS in Zahlen

Nun, Space Shuttle und die Apollo Missionen sind mittlerweile Geschichte. Das momentan noch größte, laufende Weltraumprojekt ist sicher die ISS. Zwar sind auch deren Tage schon gezählt, aber dennoch mal einen Blick auf ein paar Zahlen und Fakten der Raumstation wert:
Infografik: Die Raumstation ISS in Zahlen | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

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Andreas

Andreas ist der Gründer von Addis Techblog. Als hauptberuflicher Systemadministrator und IT Security Specialist bringt er kompromisslose technische Tiefe in seine Analysen. Ob es um den Aufbau sicherer Homelab-Infrastrukturen, komplexe Home Assistant Automatisierungen oder tiefgehende PC-Hardware-Benchmarks geht – Andreas testet nicht unter Laborbedingungen, sondern im echten, anspruchsvollen Dauereinsatz. Darüber hinaus teilt er als leidenschaftlicher Maker seine weitreichenden Praxiserfahrungen in den Bereichen FDM- und Resin-3D-Druck, von der Hardware-Wartung bis zum perfekten Slicing-Profil.