Organisation am digitalen Arbeitsplatz

 

Um strukturiert und organisiert arbeiten zu können, braucht man am Arbeitsplatz vor allem eins: Ordnung. Aber anders als auf einem analogen Schreibtisch wird im digitalen Raum nicht immer deutlich, wie viele und welche Daten sich wo befinden. Denn dank der zahlreichen Desktopordner, externen Speicher und Onlinespeicherorte, kann die digitale Ordnung schnell mal aus dem Gleichgewicht kommen. Um das zu vermeiden, gilt es nur ein paar Dinge zu beachten.

Alles beginnt mit dem ersten Schritt

Viele kennen es. Einmal kurz eine Datei auf dem Desktop abgelegt, einen Download zwischengespeichert oder ein Foto in den Dokumentenordner verschoben. Nur ausnahmsweise, nur dieses Mal. Aber wenn eine grundsätzliche Unordnung erst einmal angelegt ist, kann es rasend schnell gehen, bis der gesamte Speicherplatz zu einer unübersichtlichen Datenfundgrube wird. Und damit ist der schwerwiegeneste Fehler in der Datenorganisation passiert. Denn die Unordnung der eigenen digitalen Daten wird zum ernsthaften Problem, wenn ein verlorengegangenes Dokument nicht mehr wiedergefunden werden kann, nicht einmal über die Suchfunktion, unseren ständigen Freund und Helfer. Den Speicherplatz wieder aufzuräumen, gestaltet sich daher aufwendiger, als es bei einem gewöhnlichen Schreibtisch mit einem Stapel von Dokumenten der Fall wäre. Dabei ist es so einfach, die Dokumente und Dateien einfach von vornherein geordnet zu halten und unter Struktur zu archivieren.

Keine Scheu vorm Entsorgen

Manchmal muss es einfach sein. Man muss sich von Altlasten befreien. Genauso wie auf dem analogen Schreibtisch ist auch auf der Festplatte oder in anderen Speicherorten nicht unendlich viel Platz. Es ist daher immer hilfreich, unnötige Dateien nicht weiterhin den Speicherplatz blockieren zu lassen. Was keine Verwendung mehr findet, kann bedenkenlos entsorgt werden. Sollte versehentlich mal etwas Falsches gelöscht werden, gibt es Möglichkeiten zur Datenwiederherstellung.

Für jeden die ideale Variante

Natürlich strukturiert sich jeder anders. Daher bieten die verschiedenen flexiblen Speichermöglichkeiten für Privatpersonen genauso passende Varianten, wie für Unternehmer. Je nach Umfang und Bedarf findet sich für jeden digital Arbeitenden der ideale Weg, die eigenen Daten zu organisieren.

Gerade für Unternehmen erscheint es als besonders sinnvoll, eine elektronische Datenbank anzulegen. So können Daten nicht nur schneller und einfacher gespeichert und abgerufen werden, sondern sind für jeden weiteren Zugriff autorisierter Personen verfügbar und bestens archiviert. Für besonderen Datenschutz und eine interne Organisation wurden Datenbankmanagementsysteme entwickelt. So werden alle lesenden und schreibenden Zugriffe kontrolliert und verzeichnet, was die Struktur und Nachvollziehbarkeit aller Einträge in der Datenbank immens verbessert.


Bilder:
©istock.com/SARINYAPINNGAM
©istock.com/Erikona

Anzeige
Bookmark the permalink.

About Andreas Rabe

IT Spezialist, Blogger und Hesse. > Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.