Sportspiele werden immer realistischer

Mein erstes Sport Game habe ich auf einem C64 und später auf einem Amiga 500 gespielt. Ein Fussballspiel. Und für damalige Verhältnisse war das ganze schon eine hoch realistische Angelegenheit. Dabei jagten dort nur ein paar grobe Pixel über den Bildschirm, die sich mit etwas Fantasie aber durchaus als virtuelle Fussballspieler identifzieren ließen. Es gab auch Lizenzgames, die mit den Namen der damaligen Größen im echten Fussball warben. Aber im Game waren diese dann nur daran erkennbar, dass der Name dran stand.

Diese alten Games und die Sport Games des Jahres 2019 trennen natürlich in Punkto Realismus Welten. Das fängt bei der Darstellung der Stadien an, die voller Fans sind und deren Erscheinung auf dem Bildschirm kaum noch von Fernsehbildern zu unterscheiden sind. Und die dargestellten Spielfiguren kommen ihren realen Pendants in Punkto Optik auch schon sehr nahe. In vielen Games kann man Spielfiguren dementsprechend auch Identifizieren, wenn kein Name dran steht.

Also dürfte die Frage, wie realistisch bzw realitätnah und immersiv aktuelle Sportgames sind, doch recht einfach zu beantworten sein. Tatsache ist, das dies gar nicht so leicht zu beantworten ist. Die Antwort nämlich hängt vom Spieler und seinen Gewohnheiten ab. Ein Spieler, der sich seit Jahren regelmäßig ein Spiel nach dem anderen reinzieht, bei jedem Spiel auch anwesend ist, Live Wetten zum Beispiel bei Sunmaker Casino abschließt und eine starke Meinung zu jedem Spiel vertritt, wird hohe Ansprüche haben.

Jemand, der zum ersten mal ein solches Spiel spielt, dagegen, wird vermutlich von den Grafiken selbst älterer Games begeistert sein. Dazu kommt noch, was für ein Typ man ist. Der Perfektionist und Spieleenthusiast wird höhrere Ansprüche haben, als derjenige der nur mal so nebenbei zum Spass spielen möchte.

Mal ein paar Games unter der Lupe

Trotzdem kann man bei dem ein oder anderen Game mal genauer hinsehen und dann mal schauen, wie realitätsnah und authetisch sie sind.

Fussball, der Klassiker unter den Sportgames

So gilt sicher ganz allgemein, dass sich dank verbesserter Motion-Capturing-Verfahren die Grafiken und Animationen seit den Anfängen enorm verbessert haben. So ist man seinen Lieblingsspielern und der Action auf dem Spielfeld näher. Bei der Fußballspiel Reihe Pro Evolution Soccer von Konami sind beispielsweise Zweikämpfe immer echter geworden. Es gibt nicht nur selbstablaufende Animationen, sondern man kann den Gegenspieler beim Zusammenprall sogar etwas beeinflussen – sei es beim Kampf um einen Kopfball, bei dem man den anderen etwas herunterdrücken kann oder beim Anrempeln, bei dem man manche Spieler in bestimmten Situationen zur Seite drängen kann. Sogar Körpertäuschungen sind möglich.

Bei der Konkurrenz – der Fifa Reihe – ist die realitätsgetreue Darstellung der Gesichter der Spieler ein Aspekt, den es zu nennen gilt. So sehen die Nachbildungen berühmter Fussballer ihrem realen Original tatsächlich ziemlich ähnlich. Und mit jeder Version wird weiter an den Feinheiten gearbeitet.

Basketball – Auch ein beliebtes Sportgame Genre

Basketball Fans kommen bei der NBA 2K Reihe wohl auf ihre Kosten. Allgemein wird die Reihe von Fans und Fachpresse recht gut bewertet. Auch dieses Game wirkt aufgrund der visuellen, realistischen Effekte (wie z. B. die Gesichter der Spieler) und des Dargestellten enthusiatischen Publikums sehr immersiv und realitätsnah.

American Football – wohl eher eine Nische

Wer Fan von amerikanischem Football ist, kennt wahrscheinlich das Madden NFL. Bei der neuesten Version ist daran gefeilt worden, dass die Bewegungen natürlicher erscheinen. Selbstablaufende Animationen und vom Spieler kontrollierte Bewegungsabläufe sind geschickt vereint worden. Das alles macht natürlich auch dieses Game deutlich realistischer.

Sind sie nun realistisch?

Fazit ist, dass Spiele immer besser werden. Grafiken sind heutzutage ziemlich realistisch und dadurch kann jetzt auch mehr auf Details geachtet werden. Obwohl Sportspiele noch nicht mit Live-Übertragungen mithalten können, ist das beim jetzigen Stand der Dinge vielleicht auch gar nicht mehr nötig. Bei der realitätsnahen Darstellung von Spielern und Schauplätzen, der Natürlichkeit der Bewegungsabläufe und den Optionen, die dem Spieler geboten werden, geht es jetzt vielleicht eher um Finetuning – darum Spieler mit Details und Extras zu überraschen und zu erfreuen.

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