Hardware in Unternehmen: Was braucht es um den Anforderungen stand zu halten?

Es dürfte mittlerweile wirklich jedem absolut klar sein, dass kein Unternehmen ohne geeignete IT auskommt. Sei es der „kleine“ Einzelunternehmer und schon gar nicht der große Weltkonzern. Kleinere punktuelle Ausnahmen mag es da durchaus geben.

Der Chef ohne Computer?

So habe ich letztens ein Interview gelesen, in welchem gesagt wurde, dass der Chef des Textilwarenherstellers Trigema Wolfgang Grupp keinen Computer besitzen würde und sich zum Beispiel Emails ausdrucken lassen würde. Das mag vielleicht sein, dass er hier ohne Computer auskommen mag, aber ich bin mir nahezu sicher, dass der Rest des Unternehmens sich auf eine ausgeprägte IT Infrastruktur stützt.

Aber welchen Anforderungen muss die IT eines Unternehmens stand halten? Nun, hierüber würden sich ganze Bücher schreiben lassen (was natürlich auch passiert). Allein das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik setzt hier eine ganze Reihe an Forderungen. Besonders in Hinblick auf die Datensicherheit.

Aber für viele Unternehmen ist besonders eine Anforderung von Bedeutung und das ist die berühmte Skalierbarkeit. Das bedeutet, dass sich die IT Infrastruktur wachsenden Anforderungen anpassen können muss. Oder anders ausgedrückt, wächst das Unternehmen, dann muss die IT mitwachsen. Im Grunde muss die Hardware, wie man sie zum Beispiel auf Tiefenbach IT Shop findet, an das Unternehmen angepasst werden. Und was der entscheidende Punkt beim Thema Skalierbartkeit ist: die IT muss nach einer Skalierung weiterhin zuverlässig funktionieren.

Horizontale und vertikale Skalierung

Grundsätzlich muss man allerdings zwischen horizontaler Skalierung und vertikaler Skalierung unterscheiden.

Vertikale Skalierung

Bei der vertikalen Skalierung werden, einfach ausgedrückt, zu einem Server zusätzliche Resourcen hinzugefügt oder weniger leistungsfähige Bauteile durch leistungsfähigere ersetzt. So kann der Arbeitsspeicher in einem Server erweitertet werden oder ein leistungsfähiger Prozessor eingebaut werden. Zum Beispiel könnten auf einem Server zusätzliche virtuelle Maschinen laufen.

Horizontale Skalierung

Bei der horizontalen Skalierung hingegen werden nicht einzelne Rechner bzw Server erweitert, sondern der IT Infrastrukter an sich werden neue Server hinzugefügt. Im Grunde genommen sind hier der Leistungssteigerung im Gegensatz zur vertikalen Skalierung keine Grenzen gesetzt. Notwending wird dies immer dann, wenn bei steigender Arbeitslast die Performance der IT Infrastruktur zumindest gleich bleiben soll.

Der Vollständigkeit halber sei allerdings auch gesagt, dass Skalierbarkeit keine Einbahnstraße ist. Zumindest theoretisch kann es auch passieren, dass die Anforderungen an die IT schrumpfen. Wobei die Betonung auf theoretisch liegt. Tatsächlich ist Skalierbarkeit in der Regel gleichbedeutend mit Wachstum.

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Über Andreas Rabe

IT Spezialist, Blogger und Hesse. > Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.

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