Feuchtes Filament ist einer dieser Fehler, die sich als etwas anderes tarnen. Du suchst die Ursache für Fäden zwischen den Bauteilen in der Retraction, für raue Wände im Temperaturprofil und für knisternde Geräusche an der Düse irgendwo im Hotend – dabei hat die Spule schlicht ein paar Wochen Raumluft geschluckt. Bei PLA kommt noch dazu, dass es irgendwann spröde wird und beim Einziehen einfach bricht.
In unserer Werkstatt steht der Elegoo Centauri Carbon 2, und seine vier CANVAS-Spulen hängen offen an der Seite. Das ist praktisch, solange du eine Rolle zügig verdruckst. Bei PETG, TPU oder Nylon, die länger herumliegen, wird es zum Problem. Genau hier setzt Elegoo mit dem H1 HT an: Es ist der erste Filamenttrockner des Herstellers und schafft bis zu 85 °C. Die Spule rotiert, und das Ganze kostet 70 Euro. Für unser Weihnachtsspecial 2026 haben wir das Gerät selbst gekauft und getestet. Ein Testmuster vom Hersteller war es nicht. Uns hat interessiert, ob der Trockner im Alltag etwas bringt und ob er als Geschenk für Maker taugt.

Elegoo H1 HT: das Wichtigste in Kürze
- Preis: rund 70 Euro (Elegoo-Shop, 3DJake), im Elegoo-Shop auch als 2er-Set für 130 Euro
- Für wen: alle mit offenem Spulenhalter, besonders Centauri-Carbon-2-Besitzer und wer PETG, TPU oder technische Filamente druckt
- Stark: wertige Verarbeitung, sehr schnelles Aufheizen, bis zu 85 °C in der 70-Euro-Klasse, rotierende Spule, leiser Betrieb, Drucken direkt aus dem Trockner funktioniert problemlos
- Schwach: nur eine 1-kg-Spule, keine App und keine Verbindung zum Drucker, für vollen CANVAS-Betrieb bräuchtest du vier Geräte
- Unsere Wertung: 4,5 von 5
Was ist der Elegoo H1 HT?
Elegoo hat den H1 HT im Juli 2026 vorgestellt. Das „HT“ steht für High Temperature, und das ist auch das zentrale Verkaufsargument. Die meisten Trockner für eine einzelne Spule hören bei 70 bis 75 °C auf. Für PLA und PETG reicht das locker, für Nylon (PA), Polycarbonat oder carbonfaserverstärktes PA wird es dagegen knapp. Der H1 HT geht laut Hersteller bis 85 °C.
Dazu kommen zwei Funktionen, die in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich sind. Die Spule dreht sich während der Trocknung, damit die Wärme gleichmäßiger an alle Wicklungen kommt. Außerdem öffnen sich zwei Lüftungsklappen beim Trocknen automatisch und führen die feuchte Luft ab. Nach dem Durchgang schließen sie wieder, und der Trockner wird zur Lagerbox. Über zwei Auslässe kannst du direkt aus dem Gerät drucken.
Technische Daten im Überblick
| Merkmal | Herstellerangabe |
|---|---|
| Trocknungstemperatur | 45–85 °C |
| Trocknungsdauer | 0,5–12 Stunden |
| Presets | 11 Materialien plus eigenes Profil |
| Kapazität | 1 Spule, 1,75 mm Filament |
| Spulenmaße | 50–68 mm breit, 197–202 mm Durchmesser |
| Heizleistung | 150 W (220 V) |
| Verbrauch | ca. 0,386 kWh für 8 Stunden bei 85 °C |
| Lautstärke | ≤ 38 dB |
| Display | 3,5-Zoll-Farb-Touchscreen mit Temperatur- und Feuchteanzeige |
| Maße | 280 × 256 × 125 mm |
| Netzteil | intern, 100–240 V |
| Sicherheit | Überhitzungsschutz, flammhemmende Innenschale, Erkennung von offenem Deckel und Lüfterausfall, Warnton |
| Konnektivität | keine |
Lieferumfang und Verarbeitung
Im Karton liegen der Trockner, ein PTFE-Schlauch, ein Pneumatik-Anschluss für den Schlauch, zwei Beutel Trockenmittel, ein Kaltgerätekabel und die Anleitung. Ein externes Netzteil gibt es nicht, das steckt im Gehäuse. Auf dem Schreibtisch ist das angenehmer als der übliche Klotz am Kabel.
An der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen. Der H1 HT wirkt wertig, nichts klappert oder wackelt, und der Deckel schließt sauber. Für ein Gerät um 70 Euro ist das alles andere als selbstverständlich. Gerade bei günstigen Trocknern erlebt man sonst oft dünnwandige Gehäuse mit Spaltmaßen, durch die man fast durchgucken kann.
Die beiden Trockenmittelbeutel sind für die Lagerung gedacht, wenn der Trockner nicht heizt. Irgendwann sind sie gesättigt. Wegwerfen musst du sie dann nicht: Wie du Silica-Gel regenerierst, haben wir separat erklärt.
Bedienung: Touchscreen und Presets

Bedient wird der H1 HT komplett über den 3,5-Zoll-Touchscreen. Du wählst ein Material, und der Trockner setzt Temperatur und Dauer automatisch. Tiefe Menüs gibt es nicht. Nach wenigen Sekunden weißt du, wo alles ist. Wer andere Werte braucht, legt ein eigenes Profil an, mit 45 bis 85 °C und 0,5 bis 12 Stunden.
Diese Werte sind in den Presets hinterlegt:
| Material | Temperatur | Dauer |
|---|---|---|
| PLA | 55 °C | 8 Stunden |
| PETG | 65 °C | 8 Stunden |
| TPU | 70 °C | 8 Stunden |
| ABS | 70 °C | 8 Stunden |
| ASA | 80 °C | 8 Stunden |
| PET | 80 °C | 8 Stunden |
| PP | 80 °C | 8 Stunden |
| PC | 80 °C | 8 Stunden |
| PA | 80 °C | 8 Stunden |
| PAHT-CF | 80 °C | 8 Stunden |
| PVA | 80 °C | 8 Stunden |
Auffällig ist zweierlei. Alle Presets laufen pauschal acht Stunden. Das ist eher großzügig bemessen und für eine leicht feuchte PLA-Rolle oft mehr als nötig. Und selbst die Presets für technische Filamente nutzen 80 °C statt der vollen 85 °C. Den Rest kannst du dir bei Bedarf über ein eigenes Profil holen. Bei wasserlöslichem PVA lohnt sich vorher ein Blick auf die Empfehlung des Filamentherstellers. Dafür werden oft deutlich niedrigere Temperaturen angegeben.
Was fehlt: eine App, WLAN oder irgendeine Verbindung zum Drucker. Der Centauri Carbon 2 weiß nichts davon, dass nebenan ein Trockner läuft. Wer gern alles im Smart Home oder in Home Assistant sehen möchte, schaut hier in die Röhre. Uns ist ein Gerät ohne Cloud-Zwang ehrlich gesagt lieber als eine halbgare App. Eine Restzeitanzeige auf dem Handy wäre trotzdem nett gewesen.
Wie schnell heizt der H1 HT auf?
Richtig schnell. In unserem Test war die eingestellte Temperatur nach ein bis zwei Minuten erreicht. Da hatten wir die Spule kaum zurechtgerückt. Langes Vorheizen, bei dem du ungeduldig auf das Display starrst, gibt es beim H1 HT nicht.
Ein Hinweis zur Einordnung: Das Display zeigt die Lufttemperatur in der Kammer. Bis die Wärme auch im Inneren einer vollen 1-kg-Spule angekommen ist, dauert es länger. Deshalb sind die acht Stunden der Presets sinnvoll, auch wenn die Anzeige schon nach Minuten am Ziel ist. Wer carbonfaserverstärktes PA druckt, braucht übrigens nicht nur trockenes Filament, sondern auch die richtige Düse aus gehärtetem Stahl.
Wie aussagekräftig ist die Feuchteanzeige?
Neben der Temperatur zeigt das Display die relative Luftfeuchte in der Kammer. Das ist eine nette Orientierung, sagt beim Trocknen aber weniger aus, als es aussieht. Warme Luft kann mehr Wasser aufnehmen. Heizt du eine Box auf, sinkt die relative Feuchte deshalb automatisch, auch wenn noch kein Tropfen aus dem Filament verdunstet ist. Eine niedrige Zahl auf dem Display heißt also nicht, dass deine Spule schon trocken ist.
Aussagekräftiger ist die Anzeige, wenn der Trockner als Lagerbox genutzt wird und nicht heizt. Steigt der Wert dann über Tage deutlich an, sind die Trockenmittelbeutel gesättigt oder der Deckel ist nicht richtig zu. Wer es ganz genau wissen will, wiegt die Spule vor und nach dem Trocknen. Was die Rolle an Gewicht verliert, ist verdunstetes Wasser.
Bringt das Trocknen sichtbar etwas?
Ja, und zwar deutlich. Für unseren Druckvergleich haben wir das Sunlu Glow in the Dark PETG genommen, das wir bereits ausführlich getestet haben. Die Rolle hatte eine Weile offen gelegen. Gedruckt haben wir zweimal mit identischem Profil, einmal direkt von der Rolle und einmal nach einem Durchgang im PETG-Preset (65 °C, acht Stunden).
Ungetrocknet gab es massives Stringing, also feine Fäden quer durch das ganze Modell, die man mühsam abzupfen müsste. Nach dem Trocknen war davon nur noch ein Hauch übrig, so wenig, dass es in der Praxis keine Rolle spielt. Gerade bei PETG ist das ein vertrautes Bild. Das Material zieht Feuchtigkeit vergleichsweise schnell und zeigt sie gnadenlos als Fäden. Wer den Effekt am eigenen Drucker nachvollziehen will, findet passende Stringing-Tests in unseren 3D-Druck-Testmodellen.
Wozu dreht sich die Spule?
Ohne Drehung bekommt die Seite der Spule, die zum Heizelement zeigt, mehr Wärme ab als die gegenüberliegende. Die Rotation verteilt die Wärme gleichmäßiger über alle Wicklungen. Elegoo wirbt damit, dass sich so die Trocknungszeit verkürzt. Im Betrieb läuft die Drehung ruhig und unauffällig mit.
Ein praktischer Hinweis: Wenn du direkt aus dem Trockner druckst, schaltest du die Rotation ab. Der Drucker zieht das Filament ohnehin und dreht die Spule dabei selbst.
Kann man direkt aus dem Trockner drucken – auch am Centauri Carbon 2?
Ja, und am Centauri Carbon 2 hat das in unserem Test ohne Probleme funktioniert. Der H1 HT hat zwei Auslässe. Elegoo sieht den hinteren, waagerechten Auslass für PLA, PETG, ABS und ASA vor. Der Auslass im Deckel ist für TPU und faserverstärkte Filamente gedacht, die einen möglichst geraden Weg brauchen.
Wir haben PETG über den Deckelauslass zum CC2 geführt, und es lief durchgehend sauber. Es gab keine Aussetzer und keine Probleme beim Abwickeln, und der Extruder musste nicht spürbar mehr arbeiten. Das ist der eigentliche Gewinn am CC2: Die empfindliche Rolle hängt nicht mehr offen an der Seite, sondern bleibt während des gesamten Drucks warm und trocken.
Ehrlich muss man aber auch sagen: Für vollen CANVAS-Betrieb mit vier Spulen bräuchtest du vier Geräte. Selbst mit zwei 2er-Sets sind das rund 260 Euro, dazu kommen vier Steckdosen und einiges an Stellfläche. Ein Vier-Spulen-Modell hat Elegoo bisher nicht im Programm. Realistisch nutzt du den H1 HT am CC2 für die eine Rolle, die gerade empfindlich ist, also TPU, PETG oder Nylon.
Wie laut ist der H1 HT?
Hörbar, aber sehr leise. Lüfter und Rotationsmotor erzeugen ein gleichmäßiges, leises Summen, das im Raum nicht stört. Sobald der Drucker läuft, nimmst du den Trockner praktisch nicht mehr wahr. Elegoo gibt maximal 38 dB an, und das deckt sich mit unserem Eindruck. Im Homeoffice oder im Arbeitszimmer kann der H1 HT also problemlos nebenher laufen.
Was kostet eine Trocknung an Strom?
Laut Elegoo verbraucht der H1 HT etwa 0,386 kWh für acht Stunden bei 85 °C. Bei angenommenen 35 Cent pro kWh wären das rund 14 Cent für einen langen Durchgang bei Maximaltemperatur. Die Presets für PLA und PETG laufen kühler und sollten entsprechend weniger brauchen. Beim Aufheizen zieht ein Trockner kurzzeitig mehr Leistung, im Halten deutlich weniger. Den Durchschnitt prägt vor allem, wie gut die Kammer isoliert ist.
Selbst wenn der reale Verbrauch etwas über der Herstellerangabe liegen sollte, reden wir über Cent-Beträge pro Rolle. Das ist deutlich weniger, als ein einziger Fehldruck an Filament kostet. Was deine Drucke insgesamt kosten, kannst du mit unserem 3D-Druck-Kosten-Rechner durchspielen.
Taugt der H1 HT als Lagerbox?

Dafür ist er ausgelegt. Nach dem Trocknen schließen sich die Lüftungsklappen, und die Spule bleibt in einer abgedichteten Kammer mit Trockenmittel. Laut Elegoo soll das Filament darin bis zu zehn Tage druckfertig bleiben. Für dauerhafte Lagerung mehrerer Rollen ersetzt der H1 HT keine große Trockenbox, für die eine Rolle, die als Nächstes drankommt, ist er aber ideal.
Gerade im Winter ist das interessant. Wer in Keller oder Garage druckt, kämpft dort nicht nur mit Feuchtigkeit, sondern auch mit Kälte. Was dabei noch zu beachten ist, steht in unserem Artikel zum 3D-Drucker in der kalten Werkstatt.
Elegoo H1 HT oder eine Alternative?
Der H1 HT besetzt eine echte Lücke. In der Klasse um 70 Euro bieten andere Hersteller keine 85 °C mit Spulenrotation an. Wer mehr Temperatur oder mehr Spulen will, zahlt deutlich drauf. Die Werte in der Tabelle sind Herstellerangaben.
| Modell | Max. Temperatur | Spulen | Spulenrotation | Preisklasse |
|---|---|---|---|---|
| Elegoo H1 HT | 85 °C | 1 | ja | ca. 70 € |
| Creality Space Pi V2 | 75 °C | 1 | nein | ca. 70–75 € |
| Sunlu FilaDryer S2 | 70 °C | 1 | nein | günstiger |
| Polymaker PolyDryer | nicht angegeben | 1 Box pro Dock | nein | ähnlich, modular erweiterbar |
| Sunlu FilaDryer S4 | 70 °C | 4 | nein | rund das Doppelte |
| Sunlu FilaDryer E2 | 110 °C | bis 2 × 2 kg oder 1 × 3 kg | nicht angegeben | deutlich über 200 € |
Die Rechnung ist ziemlich einfach. Druckst du hauptsächlich PLA und PETG, reichen auch die 70-°C-Geräte. Dann entscheidet eher, welches Display oder welche Bauform dir gefällt. Willst du Nylon und PC ernsthaft trocknen, ist der H1 HT der günstigste Weg zu höheren Temperaturen. Brauchst du dagegen viele Spulen gleichzeitig oder 2-kg-Rollen, bist du bei einem Mehrspulen-Gerät besser aufgehoben.
Ist der Elegoo H1 HT ein gutes Weihnachtsgeschenk?
Für die richtige Person: ja. Ein Filamenttrockner gehört zu den Geräten, die sich viele Maker nicht selbst kaufen, weil der Drucker ja „auch so“ läuft. Bis zum ersten Druck, bei dem man zwei Abende lang die falschen Einstellungen jagt. Mit 70 Euro liegt der H1 HT in einem realistischen Rahmen für ein Weihnachtsgeschenk. Und er ist ein Upgrade, das man im Alltag tatsächlich merkt, wie unser PETG-Vergleich zeigt.
Passt gut für:
- Besitzer eines Druckers mit offenem Spulenhalter, allen voran den Centauri Carbon 2
- alle, die gerade von PLA zu PETG, TPU oder technischen Filamenten wechseln
- Maker, deren Drucker in Keller, Garage oder einem feuchten Raum steht
Eher nicht passend für:
- Vieldrucker, die mehrere Spulen gleichzeitig trocknen wollen
- Nutzer von 2,85-mm-Filament oder großen 2- und 3-kg-Spulen
- alle, die schon ein Mehrfarbsystem mit eingebauter Trocknung nutzen
- absolute Neulinge ohne Drucker – da ist unser 3D-Druck-Einsteiger-Guide der bessere Startpunkt
Worauf solltest du achten, wenn du den H1 HT verschenkst?
Spulengröße prüfen. Der H1 HT nimmt nur Spulen mit 197 bis 202 mm Durchmesser und 50 bis 68 mm Breite. Das sind die üblichen 1-kg-Rollen der meisten Marken. Wirf trotzdem vorher einen unauffälligen Blick auf das Filamentregal der beschenkten Person.
Früh genug bestellen. Der Trockner ist seit Herbst bei Elegoo und im Fachhandel erhältlich, 3DJake meldet neue Lagerware ab dem 5. November. Bis Weihnachten ist also Zeit. In der heißen Phase im Dezember werden Lieferzeiten bei 3D-Druck-Zubehör erfahrungsgemäß aber gern länger.
Preise vergleichen. Bei Elegoo und 3DJake kostet der Trockner rund 70 Euro, bei anderen Händlern wurden auch schon höhere Preise aufgerufen. Ein Blick auf den Preisverlauf lohnt sich, denn ein Black-Friday-Rabatt ist nicht automatisch der beste Preis. Warum, erklären wir in Technik kaufen: Warum der Preisverlauf mehr sagt als jedes Rabattschild.
Mit Filament kombinieren. Ein Trockner allein ist ein etwas nüchternes Geschenk. Zusammen mit einer Rolle PETG oder TPU wird ein Set daraus, das sofort einsatzbereit ist. Das Glow-PETG aus unserem Test macht sich unterm Baum übrigens besonders gut. Das 2er-Set für 130 Euro ist eine Option, wenn ihr zu zweit schenkt oder die beschenkte Person regelmäßig mit zwei Materialien arbeitet.
Fazit: Elegoo H1 HT im Test
Elegoo hat mit dem ersten eigenen Filamenttrockner fast alles richtig gemacht. Der H1 HT ist wertig verarbeitet, heizt in ein bis zwei Minuten auf, arbeitet leise und lässt sich ohne Umwege bedienen. Vor allem wirkt er: Aus massivem Stringing beim PETG wurde nach einem Durchgang ein vernachlässigbarer Rest. Am Centauri Carbon 2 schließt er die offensichtlichste Lücke. Das Drucken direkt aus dem Trockner lief bei uns ohne jedes Problem.
Den halben Punkt Abzug gibt es für die Grenzen des Konzepts. Er nimmt nur eine Spule, hat keine Verbindung zum Drucker und keine App, und wer CANVAS komplett trocken halten will, braucht vier Geräte. Dazu kommen pauschale Acht-Stunden-Presets, bei denen du für einzelne Materialien besser ein eigenes Profil anlegst.
Als Weihnachtsgeschenk für alle mit offenem Spulenhalter, die über PLA hinaus wollen, ist der H1 HT eine durchdachte Wahl. Er verbessert im Alltag spürbar etwas. Unsere Wertung: 4,5 von 5.
Transparenzhinweis: Den Elegoo H1 HT haben wir selbst gekauft. Elegoo hatte keinen Einfluss auf diesen Test.
