Da sehen wohl einige Spamer ihr „Geschäftsmodel“ bedroht. Anders ist ein aktueller Vorgang, welcher Auswirkungen auf das gesamte Web hat nicht zu erklären. Im Grunde geht es um eine groß angelegte DDoS Attacke gegen Spamhaus.

Spamhaus gegen Cyberbunker

Ursächlich für die Attacken ist scheinbar ein Streit zwischen Spamhaus und dem Hoster Cyberbunker. Spamhaus bietet unter anderem Echtzeit Blacklists mit Spamversendern an, auf dessen Grundlage der ein oder andere Spamfilter arbeitet.

Auf dieser Blacklist landete nun just der Webhoster Cyberbunker aus den Niederlanden, welcher sich damit rühmt jeden Kunden anzunehmen, sofern es sich im Ergebnis nicht um Kinderpornographie oder Terrorismus handele. Und das Anonym. Für Spamversender ist ein deartiger Webhoster natürlich besonders anziehend.

Da Cyberbunker aber nun auf der Spamhaus Blacklist steht, verpuffen Spamversuche nun. Das dürfte den ein oder anderen Kunden von Cyberbunker sicherlich stören. Es ist also zu vermuten, dass die DDoS Attacke zwar nicht von Cyberbunker selbst, aber durchaus von Kunden des Hosters ausgeht. Allerdings ist diesbezüglich nichts bewiesen, sondern lediglich eine Vermutung. Aufgrund des zeitlichen Zusammenhangs jedoch eine durchaus naheliegende.

Die Attacke war allerdings so massiv, dass die Folgen für Millionen Internetnutzer spürbar waren. Mehr hierzu und den genauen Umständen bei Ars Technica

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Andreas

Andreas ist der Gründer von Addis Techblog. Als hauptberuflicher Systemadministrator und IT Security Specialist bringt er kompromisslose technische Tiefe in seine Analysen. Ob es um den Aufbau sicherer Homelab-Infrastrukturen, komplexe Home Assistant Automatisierungen oder tiefgehende PC-Hardware-Benchmarks geht – Andreas testet nicht unter Laborbedingungen, sondern im echten, anspruchsvollen Dauereinsatz. Darüber hinaus teilt er als leidenschaftlicher Maker seine weitreichenden Praxiserfahrungen in den Bereichen FDM- und Resin-3D-Druck, von der Hardware-Wartung bis zum perfekten Slicing-Profil.