Displays, Smartphones und das Leid mit den Kratzern

Kennt ihr das Gefühl ein Smartphone Touch-Display zu bedienen, welches Kratzer ausweist? Man sieht sie ja nicht nur, man spürt sie auch. Irgendwie scheinen die Finger beim schwungvollen Wischen über das Display von einem Kratzer ausgebremst zu werden. Irgendwie scheint man da hängen zu bleiben. Irgendwie störend.

Optische Beeinträchtigungen

Es ist erstaunlich, was ein Kratzer im Display hier ausmachen kann. Und ganz vom geminderten taktilen Gefühl abgesehen, sieht es in vielerlei Hinsicht einfach scheisse aus. Am Kratzer bricht sich das Licht anders und es kommt zu unerwünschten Spiegelungen und Beeinträchtigungen in der Darstellung. Ich persönlich finde, dass der Spass an einem verkratzten Smartphone deutlich leidet.

Zwar verbauen die Hersteller in vielen hochwertigen Smartphones sogenanntes Gorilla Glass in ihren Displays, allerdings ist das auch keine hundertprozentige Garantie gegen Kratzer. Gorilla Glass soll zwei bis drei mal besser vor Kratzern schützen, als normales Display Glas. Bei intensiver und vielleicht auch unachtsamer Benutzung treten also auch bei Gorilla Glass durchaus Kratzer auf.

Wa hilft also Kratzer zu vermeiden?

Sind die Kratzer erstmal im Display, bleiben sie auch dort. Zwar gibt es Poliermittel mit denen man sehr, sehr leichte Kratzer bedingt herauspolieren kann. Aber in erster Linie sollten Kratzer von vorneherein vermieden werden. Da es keine Lösung ist, das Smartphone einfach nicht zu benutzen, müssen andere Lösungen her.

Beliebt und durchaus praktisch sind hier die bekannten Display-Schutzfolien. Diese gibt es in passenden größen für unterschiedliche Smartphone Modelle. So findet sich hier z.B. eine HTC One mini Displayschutzfolie. Für andere Modelle gibt es entsprechende Folien.

Diese Folien haben den großen Vorteil, dass sie effektiv vor Kratzern schützen. Und sollte so eine Folie mal verhunzt aussehen, kann man sie extrem einfach austauschen. Ein verkratztes Display ist in keinem vernünftigen Verhältnis zum Anschaffungspreis zu tauschen.

Allerdings sollte man sich auch bewusst sein, dass eine solche Folie auch gewisse Nachteile mit sich bringt. Die Darstellung kann etwas unter einer solchen Folie leiden und das das Bedienungsgefühl ändert sich auch leicht. Und man sollte sich bewusst sein, dass die Folie nur vor Kratzern schützt. Ein Splittern des Glases durch harte Stöße verhindert sie nicht.

Andere Arten von Display Folien

Neben den genannten Folien zum Kratzer-Schutz gibt es allerdings auch noch andere Display Folien, die einem anderen Zweck dienen sollen. So gibt es Antireflexions-Folien. Diese sollen die Lesbarkeit des Displays verbessern. Und, sehr witzig, vollverspiegelte Folien.  Diese sind bei eingeschaltetem Display durchsichtig und ansonsten dienen sie wirklich als Spiegel. Für Geheimniskrämer sind vielleicht Folien geeignet, die den Blickwinkel einschränken. Der Sitznachbar im Zug kann so z.B. nicht mehr mitlesen.

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About Andreas Rabe

IT Spezialist, Blogger und Hesse. > Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.

One Response to Displays, Smartphones und das Leid mit den Kratzern

  1. Sophie says:

    Solch verspiegelte Schutzfolie habe ich schon gesehen.
    Man kann von der Seite wirklich nichts erkennen.
    Ist sicherlich praktisch, wenn man nicht möchte, dass jeder Sitznachbar mitlesen kann was man seinem Schwarm schreibt, oder so. Dennoch unpraktisch wenn man mehreren Freunden etwas auf dem Display Zeigen möchte (etwa ein Video)
    Und nur die hälfte etwas sieht ;D

    Lg Sophie

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