Schutzmaßnahmen im Internet sträflich vernachlässigt

In der IT und wenn man sich im Internet bewegt, dann sind zwei Sätze oft gehört und genutzt. Zum einen “Aus Schade wird man klug” und “Hinterher ist man immer schlauer”. Oder anders ausgedrückt: Ein Backup ist eine tolle Sache bei Datenverlust. Allerdings nur, wenn man regelässig in kurzen Abständen Backups anlegt. Macht man dies nicht, dann ist das Geschrei oft groß und die Daten sind verloren. Jeder weiß, wie wichtig Backups sind und trotzdem legt sie kaum jemand an.

Ähnlich sieh es mit anderen Schutzmaßnahmen, auch gerade im Internet, aus. Vielen Nutzern sind die Vorteile von Verschlüsselungen, Passwortmangern und Co. Ungefähr 90% der Bundesbürger wissen mit den Begriffen und den Vorteilen in Bezug auf die Sicherheit etwas anzufangen. Während E-Mail-Verschlüsselungen wie PGP oder S/MIME noch von beinahe einem Drittel der Befragten genutzt werden, ist die biometrische Identifizierung relativ unbeliebt. Rund ein Viertel der Deutschen nutzen Features wie Fingerabdruckscanner, die heutzutage für die meisten Smartphones verfügbar sind.

Und hier das Ganze noch etwas genauer aufgeschlüsselt:

Infografik: Oft gehört - nie genutzt: Schutzmaßnahmen im Internet | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Es ist in der Tat auch für private Nutzer zum empfehlen, die ein oder andere Schutzmaßnahme auch wirklich zu nutzen. Denn ist ein Schaden erstmal eingetroffen, ist das Geschrei groß. Zumal man vieles auch im Vorfeld verhindern könnte.

 

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About Andreas Rabe

IT Spezialist, Blogger und Hesse. > Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.

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