Apple Pay unter der Lupe

Vier Jahre hat es gedauert bis Apple Pay nach Deutschland kam. Denn eigentlich ist Apple Pay ein Alter Hut. Zumindest in den USA. Schließlich wird der Dienst dort schon, wie gesagt, seit vier Jahren angeboten. Aber in Deutschland sind mobile Zahlungsdienstleister, wie Apple Pay, noch irgendwie neu und ungewohnt. So ungewohnt, dass sich mal ein genauerer Blick auf Apple Pay lohnt.

Was ist Apple Pay?

Grundsätzlich ist Apple Pay ein digitaler Zahlungsdienstleister mit dem Nutzer an der Ladentheke oder beim Onlineshopping im Web bezahlen können. Sogar einige Online Gambling Seiten akzeptieren Apple Pay, wie man hier sieht: https://www.casinotest.de/apple-pay/ .

Wer kann Apple Pay nutzen? Was sind die Voraussetzungen?

Die Grundvorraussetzung um Apple Pay Deutschland zu nutzen ist eine Kreditkarte. Und zwar eine Karte eines Finanzdienstleisters, der mit Apple Pay kooperiert. Eine Girocard, die gerade bei den Deutschen am beliebtesten ist, nützt einem bislang nichts.

Die zweite wichtige Vorraussetzung ist natürlich ein Apple Gerät. Hier wird mindestens ein iPhone 6 bzw ein iPhone SE benötigt. Innerhalb von Apps oder auch an der Ladentheke kann auch mit einer Apple Watch bezahlt werden. Mit dem iPad kann man ebenfalls innerhalb von Apps oder im Safari Browser bezahlen.

Wie das Bezahlen mit Apple Pay funktioniert

Das Bezahlen basiert auf Near Field Communication oder besser bekannt unter dem Kürzel NFC. Der Nutzer muss dazu sein iPhone an das Bezahlterminal an der Kasse halten und gleichzeitig seinen Finger auf den Fingerabdrucksensor Touch ID drücken. Eine PIN muss der Nutzer dann nicht mehr eingeben. Face ID funktioniert dabei auch, wenn der Nutzer kurz auf das Display schaut.

Wo kann man bezahlen?

Grundsätzlich kann man bei allen Händlern bezahlen, die zwei Voraussetzungen erfüllen. Zum einen muss der Hänlder über ein NFC-fähiges Kassenterminal verfügen. Und zum anderen muss er die Zahlung per Kreditkarte akzeptieren.

Online ist es nicht ganz so einfach. Hier muss der entsprechende Onlineshop Zahlung via Apple Pay akzeptieren. Dies sind aber mittlerweile eine ganze Reihe.

Kostet Apple Pay Gebühren?

Hier ist die Antwort einfach: Für den Nutzer fallen beim Bezahlen mit Apple Pay keine Gebühren an.

Wie kann ein Nutzer den Dienst aktivieren?

Der Apple Pay Bezahldienst lässt sich in der Wallet App aktivieren. Hier lassen sich dann auch neue Debit- und Kreditkarten hinzufügen. Nach Auswahl des Finanzdienstleisters und manueller Eingabe oder Kamerascan der Karteninformationen sind diese auf dem iPhone hinterlegt und können im Anschluss auch an die Apple Watch übertragen werden.

Die Alternativen zu Apple Pay

Unter Android gibt es natürlich Google Pay. Und auch einige Banken, die eigene Apps unter Android anbieten. So haben die deutschen Sparkassen und die Volksbanken ihre Banking Apps um die Funktion des mobilen Bezahlens erweitert. Der Vorteil hier ist, dass die Banken Apps nicht auf eine Kreditkarte angewiesen sind, sondern man auch einfach eine Debitkarte hinterlegen kann.

Bookmark the permalink.

About Andreas Rabe

IT Spezialist, Blogger und Hesse. > Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.