Neue Sicherheitslücke bei modernen Intel Prozessoren

Symbolbild

Spectre und Meltdown nannten sich die beiden Sicherheitslücken, die vor einiger Zeit entdeckt wurden und Intel Prozessoren zu schaffen machen. Nun wurde eine neue Lücke entdeckt. Diese hat zwar noch keinen Namen, basiert aber wohl auf den gleichen Mechanismen der “Speculative Execution” wie schon Meltdown und Spectre. Das Problem ist, dass Lösungen, welche gegen Spectre und Meltdown helfen sollten, bei der neuen Sicherheitslücke nicht wirken.

Windows und moderne Prozessoren

Betroffen von der neuen Sicherheitslücke dürften sehr viele Nutzer sein. Denn grundsätzlich gehören alle Nutzer dazu, die einen Windows Computer mit einem modernen Intel Prozessor nutzen. Und das sind alle Prozessoren ab 2012 mit Ivy Bridge oder neuer. Alle Systeme, die so ausgestattet sind, sind gefährded. Ganz gleich ob Desktop PC, Laptop oder Server.

Linux und MacOS Nutzer nicht betroffen

Aus dem Schneider sind Nutzer die zwar einen solchen Intel Prozessor einsetzen, aber statt auf Windows lieber auf Linux setzen oder einen Apple Computer mit MacOS einsetzen.

Laut Bitdefender sind allerdings noch keine Fälle bekannt, die die neue Sicherheitslücke ausgenutzt haben. Angeblich habe Microsoft auch schon mit einem Patch vom 9. Juli 2019 der Sicherheitslücke entgegen gewirkt. Eine wirkliche Lösung wäre allerdings nur dann gegeben, wenn Prozessor Hersteller auf Funktionen wie Speculative Execution und Hyper Threading verzichten würden. Allerdings sind das eigentlich für die Performance unverzichtbare Funktionen.

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About Andreas Rabe

IT Spezialist, Blogger und Hesse. > Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.

2 Responses to Neue Sicherheitslücke bei modernen Intel Prozessoren

  1. Niels says:

    Oh nicht schon wieder so eine Lücke. Bin davon definitiv betroffen. Danke für den Hinweis!

  2. Pingback: Sicherheitslücke bei modernen Intel Prozessoren » KarasuMedia

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