Telemedizin ist auch wegen Corona auf dem Vormarsch

Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen Telemedizin. Die virtuelle Konsultation von Ärzten war schon vor der Corona-Krise eine beliebte Alternative zum Arztbesuch. So wuchs das Segment des Gesundheitswesens schon 2019 deutlich. Diese Entwicklung hat sich durch die aktuelle Situation deutlich beschleunigt. Da Menschen mit Corona-Verdacht angehalten sind, sich in Selbstisolation zu begeben, kann die Telemedizin aktuell all ihre Vorteile voll ausspielen.

Laut aktueller Marktanalysen ist der Sektor der Telemedizin als Teil des Gesundheitswesens 2018 global etwa 35.5 Milliarden Euro wert. Wie groß das Potenzial dieser Gesundheitssparte ist, zeigen die Einschätzungen für die nächsten Jahre. Es wird bis 2025 mit einer Vervielfachung auf etwa 121 Milliarden Euro erwartet. Die sehr positive Prognose wird von aktuellen Zahlen gestützt. Das Gesundheitsunternehmen KRY hat, als einer der Marktführer in Deutschland, bekannt gegeben, dass sich die Zahl der virtuellen Sprechstunden von Februar bis März um 350 Prozent gesteigert hat. Laut Aussagen des schwedischen Unternehmens hat sich zudem die Zahl der Ärzte, die Videosprechstunden anbieten auf über 2.000 verdoppelt.

KRY ist seit etwa sechs Monaten auf dem deutschen Markt tätig und verzeichnet, auch beschleunigt durch die Corona-Pandemie, sehr erfolgversprechende Wachstumszahlen. Trotzdem versucht das Unternehmen, keinen finanziellen Profit aus der Situation zu machen, sondern bietet seinen Service sogar kostenfrei an. So kann jeder Bundesbürger, der Corona-Symptome verspürt, mithilfe der KRY-App völlig kostenfrei einen Arzt per Telemedizin konsultieren. Die App ist in allen gängigen App-Stores erhältlich und völlig kostenfrei downloadbar. Nach Anmeldung und kurzer Beantwortung zum Krankheitsbild können Corona-Verdachtsfälle binnen weniger Minuten – KRY verspricht, dass kein Patient länger als 30 Minuten auf einen Termin warten muss – eine Sprechstunde wahrnehmen.

Wer sich nicht über seine Symptome sicher ist, kann vor der Buchung eines Termins den Corona-Checker von KRY nutzen. Hier werden jedem Nutzer verschiedene Antwortmöglichkeiten zu Symptomen und Vorerkrankungen gegeben und, abhängig von den Antworten, schnell mitgeteilt, ob ein Arztbesuch ratsam wäre oder nicht. In der App und auf der Webseite der Schweden werden zudem weiterführende Links und Informationen zu Corona, aber auch vielen anderen gängigen Erkrankungen bereitgestellt.

Auch andere Telemedizinunternehmen konnten ihren Wert in den letzten Monaten deutlich steigern und ähnliche Zahlen wie KRY verbuchen. Da Telemedizin erst seit wenigen Jahren auf dem Markt ist und noch großes Wachstumspotenzial hat, ist damit zu rechnen, dass der Sektor in den nächsten Jahren stark wächst. Neben der Möglichkeit, von zuhause aus einen Arzt zu sprechen und somit Ansteckungsquellen zu meiden, hat die Telemedizin auch viele weitere Vorteile. Sie ist effizient, günstig und fast von überall zugängig.

Wer den Verdacht hegt, sich mit dem SARS-CoV-2-Erreger infiziert zu haben, oder Kontakt mit einer infizierten Person hatte, sollte sich mit allen Mitgliedern seines Haushaltes in Quarantäne begeben und Rat und neuste Informationen einholen. Hierfür ist die Buchung eines virtuellen Termins bei einem in Deutschland praktizierenden Arzt die optimale Lösung.

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Über Andreas Rabe

IT Spezialist, Blogger und Hesse. > Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.

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