Es muss nicht immer ein niegalnagelneues Smartphone sein

Symbolbild

Keine Frage: Ohne Smartphone geht es heute schlicht kaum noch. Bei mittlerweile unheimlich vielen Gelegenheiten kommen die Geräte mittlerweile zum Einsatz. Ab 2022 soll sogar der amtliche Personalausweis in digitaler Form auf dem Smartphones abgelegt werden können. Den bislang üblichen Personalausweis im Checkkartenformat müsste man (abgesehen davon, dass es in Deutschland ohnehin keine Ausweismitführpflicht gibt) dann nicht mehr mit sich herumtragen.

Qualität hat ihren Preis

Was dabei klar wird, merkt man sofort. Um technisch mithalten zu können, muss man sich im Prinzip ständig ein einigermaßen aktuelles Smartphone zulegen. Und das kann durchaus in Geld gehen, sofern man Wert auf Leistung- und Qualität legt.

Aber das hat seinen Preis. So liegt man bei einem aktuellen iPhone 12 je nach Speicher und genauer Version preislich bei ca 1000€. Bei Topmodellen von Samsung sieht es da ähnlich aus.

Muss es immer das aktuelles Smartphone sein?

Das sind natürlich Preise, die nicht jeder bezahlen kann oder möchte. Deutlich günstiger käme man weg, wenn man nicht unbedingt auf die allerneuste Version eines Smartphones wert legt. Gerade bei Apples iPhones kann sich das lohnen, da Apple Smartphones sehr lange mit Updates versorgt werden.

Allerdings bekommt man zum Beispiel ein iPhone 8 im Grunde nicht mehr neu im Shop. Was bliebe, ist der Rückgriff auf den Kauf eines gebrauchten Smartphones. Das macht die Anschaffung natürlich noch um einiges günstiger und man macht nebenbei auch noch was für die Umwelt. Denn jedes Smartphone, welches nicht im Müll landet, sondern weiter genutzt wird, ist zweifelsfrei bezüglich des Umweltschutzgedankens eine super Sache.

Von Privat oder vom Händler

Um sich nun ein gebrauchtes Smartphone zuzulegen, gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten:

Die erste Möglichkeit ist, dass man das Gerät von Privat kauft. Das ist sicher die günstigste Variante um an ein Smartphone zu kommen. Allerdings trägt man auch das Risiko, dass das Gerät irgendwann einen Defekt haben könnte. Einen Umtausch oder gar eine Garantie gibt es bei Privatverkäufen nicht. Und nein, sollte dieser Verkauf innerhalb einer laufenden Garantie stattfinden, überträgt sich dieser Garantieanspruch nicht auf den neuen Besitzer. Dass man einen eventuall vorhandenen Garantieanspruch “mitkauft” ist ein weit verbreiteter Irrtum.

Refurbished Smartphones

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte also besser bei einem Händler kaufen, der gebrauchte sogenannte refurbished Smartphones verkauft. Wobei der Begriff refurbished bedeutet, dass das Gerät geprüft und generalüberholt wurde. Dadurch wird das Gerät im Vergleich zum Kauf von Privat zwar nen Tick teurer. Aber man hat als Kunde dafür eine deutlich größere Sicherheit.

Da wäre ganz klar, die gesetzliche Gewährleistung. Die beträgt beim Kauf von einem Händler bei gebrauchter Ware grundsätzlich immer 1 Jahr. Dies kann ein Händler auch nicht ausschließen. Manche Händler, wie zum Beispiel der refubishedstore geben freiwillig sogar zwei Jahre Garantie auf ihre refurbished Smartphones.

Um beim oben genannten Refurbished iPhone 8 zu bleiben, erhält man für knapp 300 Euro beim Händler ein durchaus leistungsfähiges, qualitativ hochwertiges Smartphone von Apple, generalüberholt mit Garantie. Und das kann für den ein oder anderen sicher ein gutes Kaufargument sein. Abgesehen davon, dass natürlich für den ein oder anderen die Marke Apple an sich schon ein gutes Kaufargument zu sein scheint. Und wenn man dann ein solches Gerät einer Premiummarke deutlich günstiger, wenn auch gebraucht, bekommt, dann ist das umso besser. Das wird sich sicher der ein oder andere sagen.

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Über Andreas Rabe

IT Spezialist, Blogger und Hesse. > Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.

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