Alles wird smarter – auch Großküchen

Smarte Problemlösungen und Big Data halten auch in Bereichen Einzug, in denen man dies auf den ersten Blick vielleicht vermuten könnte. Die heimische Küche und erst Recht die Großküche, wie man sie aus Kantinen kennt, gehören sicher dazu.

Big Data in der Großküche

Das Stichwort bei der Großküche ist dabei ganz sicher Big Data. Denn kaum verwunderlich fallen gerade in einer solchen Küche viele Daten an. Das fängt ganz simpel bei Lebensmittel Ein- und Ausgängen an. Sprich welche Zutaten wurden bestellt oder sind verbraucht worden. Und natürlich werden auch Daten zu Inhaltsstoffen und vor allem auch Lagertemperaturen vorgehalten.

Die Verknüpfung solcher Daten sorgt natürlich letztendlich dafür, dass eine Großküche deutlich effizienter arbeiten kann, was letztendlich immer das Ziel von Big Data ist. Immerhin lässt sich so durch das System genau berechnen, wann genau welche Zutat und in welcher Menge bestellt werden muss.

Aber auch diverse Geräte, angefangen bei der Teigknetmaschine bis hin zum Tellerwärmer, in der Küche lassen sich perspektivisch in einer Großküche vernetzen, deren Daten erheben und Arbeitsabläufe somit optimieren.

Big Data und Hygiene

Aber nicht nur Arbeitsabläufe lassen sich mittels Big Data optimieren auch das große Thema Hygiene lässt sich anhand erhobener Daten deutlich effizienter gestalten.

So lässt sich die Raumtemperatur automatisch mittels Sensoren erfassen, Bluetooth-Kerntemperaturfühler messen punktuell Informationen aus den Lebensmitteln. Und dank QR-Codes auf den Gastronorm-Behältern werden diese Informationen den Lebensmitteln zugeordnet und alles mit Online-Checklisten abgeglichen. Dies bedeutet vor allem einen erheblichen Transparenzgewinn in Hinsicht auf die Transport- bzw. Kühlkette. Entsprechende Daten sind dann problemlos mittels einer Smartphone App abrufbar. Bei einer Kontrolle lässt sich über die App dann einsehen, von welchem Lieferanten zum Beispiel das Fleisch in einem Gastronorm-Behälter stammt. Und natürlich lässt sich so auch überprüfen, ob die Kühlkette nicht unterbrochen wurde und das Mindesthaltbarkeitsdatum eingehalten wird.

Man merkt also, dank Big Data und smarten Lösungen werden sogar Arbeitsabläufe in Großküchen effizienter.

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Über Andreas Rabe

IT Spezialist, Blogger und Hesse. > Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.

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