Das Thema Startup ist immer wieder eine hochinteressante Angelegenheit. Besonders dann, wenn sich ein Startup durch eine kreative Geschäftsideen auszeichnet. Denn allzu oft es doch so, dass das ein oder andere Startup eher Althergebrachtes nur etwas hipper dargestellt auf den Markt bringt. Das ist dann quasi das, was man hinter dem Spruch „alter Wein in neuen Schläuchen“ versteht.

Da finde ich Startups, die mit einer kreativen Idee auf den Markt kommen doch wesentlich cooler. Vor allem dann, wenn es in die Kategorie „einfach, aber irgendwie genial“ fällt. Das gilt vor allem dann, wenn es sich um ein Produkt handelt, welches eine Lösung zu einem Problem anbietet, welches man bis dahin einfach zu hingenommen hat. Das Problem ist da, dann ist das halt so.

Magnetische Gläser

Ein Produkt, welches ein solches „hingenommenes“ Problem löst, sind zum Beispiel die magnetischen Kunststoffgläser eines Startups aus dem Bayrischen Wald. Wer es eher aus Glas mag, gibt es auch magnetische Longdrinkgläser vom gleichen Startup. Welches Problem diese magnetischen Trinkgefäße lösen, das dürfte auf der Hand liegen. Der integrierte Magnet soll ein Umfallen des Glases verhindern. Und wenn man mal genau darüber nachdenkt, dann gibt es unheimlich viele Gelegenheiten, wo genau dies passieren kann. Zum Beispiel dann, wenn man mal Gläser (gefüllt oder ungefüllt) auf einem Tablet durch die Gegend trägt. Hier kann es sehr schnell passieren, dass hier etwas kippt.

Angela Merkel, der Kellner und die fallenden Biergläser

Selbst Angela Merkel kann ein Lied davon singen, wie man auf diesem YouTube Video sieht. Die hat mit kippenden Biergläsern auch schon ganz schlechte Erfahrungen machen müssen. Magentische Gläser auf einem Metalltablet hätten das vielleicht verhindert. Natürlich ist das nicht die einzig mögliche Anwendung deartiger Gläser. Der ein oder andere Boots- oder Wohnmobilbesitzer dürfte nicht umfallende Gläser durchaus auch als vorteilhaft empfinden.

Wie gesagt, manchmal lösen Startups durch Kreativität Probleme, die man bislang einfach als gegeben hingenommen hat.

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Andreas

Andreas ist der Gründer von Addis Techblog. Als hauptberuflicher Systemadministrator und IT Security Specialist bringt er kompromisslose technische Tiefe in seine Analysen. Ob es um den Aufbau sicherer Homelab-Infrastrukturen, komplexe Home Assistant Automatisierungen oder tiefgehende PC-Hardware-Benchmarks geht – Andreas testet nicht unter Laborbedingungen, sondern im echten, anspruchsvollen Dauereinsatz. Darüber hinaus teilt er als leidenschaftlicher Maker seine weitreichenden Praxiserfahrungen in den Bereichen FDM- und Resin-3D-Druck, von der Hardware-Wartung bis zum perfekten Slicing-Profil.