Wie jede andere Branche hat sich auch das Gastgewerbe in den letzten Jahren immer mehr digitalisiert. So werden heute etwa Bestellungen per Tablet aufgenommen, Zahlungen laufen über mobile Terminals und in der Küche zeigen digitale Displays, welche Gerichte als Nächstes zubereitet werden müssen. Für dich bedeutet diese Entwicklung allerdings auch, dass du dich mit einer Vielzahl unterschiedlicher Hardware-Komponenten auseinandersetzen musst. Denn Achtung: Nicht jedes Gerät ist für jeden Betrieb notwendig, und mehr Technik garantiert nicht mehr Erfolg. Dieser Artikel gibt dir einen Überblick über die wichtigsten Bereiche, die durch digitale Tools effizienter arbeiten können.

Digitale Helfer in der Küche
Die digitale Revolution ist längst in unseren Haushalten angekommen und hat das Gastgewerbe erreicht: Ob smarte Küchengeräte und Kühlschränke oder Kochroboter, der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. So decken digitale Kochtöpfe und Garplatten bereits viele Arbeitsschritte ab und erleichtern besonders in Großküchen viele langwierige Prozesse. Durch die voranschreitende Automatisierung kannst du davon ausgehen, dass in Zukunft auch kochende und backende Roboter eine wichtige Rolle in Küchen spielen werden.
Noch futuristischer anmutend ist eine andere Technologie, die bereits existiert und von welcher du womöglich schon gehört hast: Moderne 3D-Drucker sind heutzutage nicht nur für Kunststoff im Einsatz. Immer häufiger drucken sie auch Lebensmittel, indem sie weiche Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Schokolade in ihre Form pressen. Zugegebenermaßen gilt die Technologie noch als teuer und wenig alltagstauglich – Forscherinnen und Forscher vermuten jedoch, dass sie schon bald beispielsweise in Krankenhäusern angewendet werden könnte.
Digitale Hardware für den Servicebereich
Nicht nur in der Küche, sondern auch im Servicebereich kann digitale Hardware zahlreiche Abläufe vereinfachen. Tablets gehören mittlerweile in vielen gastronomischen Betrieben zur Ausstattung und ermöglichen es dem Personal, Bestellungen direkt am Tisch aufzunehmen. Aber auch beim Bezahlen hat sich die technische Ausstattung weiterentwickelt. Ein cloudbasiertes Gastronomie Kassensystem etwa eignet sich für unterschiedliche Zahlungsmethoden und kann zudem diverse Prozesse miteinander verknüpfen. So bietet es etwa eine Übersicht über Tagesumsätze und Tischreservierungen.
Auch aus dem Marketing ist die Digitalisierung nicht mehr wegzudenken: Social-Media-Kanäle, digitale Speisekarten und Displays im Gastraum bieten neue Möglichkeiten, Gäste gezielt anzusprechen und über aktuelle Angebote zu informieren. Statt gedruckter Speisekarten können beispielsweise QR-Codes eingesetzt werden, über die Gäste die Karte direkt mit dem eigenen Smartphone aufrufen. Änderungen bei Preisen, Gerichten oder Tagesangeboten lassen sich dadurch deutlich unkomplizierter umsetzen.

Die Qual der Wahl
Fest steht: Angebote gibt es genug. Wie aber sollst du eine Entscheidung darüber treffen, in welche Geräte du investierst und an welcher Stelle du lieber sparst? Zunächst lohnt sich ein Blick auf die eigenen Arbeitsabläufe. Wo entstehen im Alltag die größten Verzögerungen? Müssen Bestellungen häufig zwischen Service und Küche nachgefragt werden oder verbringen Mitarbeiter viel Zeit mit manuellen Eingaben? Genau an solchen Stellen kann dir digitale Hardware einen konkreten Mehrwert bieten. Ein kleines Café benötigt dabei selbstverständlich eine andere Ausstattung als ein großes Restaurant mit mehreren Stationen.
Auch die Kompatibilität der Komponenten sollte bei der Auswahl eine wichtige Rolle spielen. Idealerweise lassen sich neue Geräte problemlos in die bereits vorhandene technische Infrastruktur integrieren. Du solltest speziell darauf achten, dir keine sogenannten Insellösungen anzuschaffen, also Programme und Geräte, die nicht untereinander kommunizieren können.
