iPhone 8 – Performance in einer eigenen Liga

Leistungsfähig ist es. In Benchmarks hängt das neue iPhone 8 bzw auch das iPhone 8 Plus vergleichbare Android Geräte deutlich ab. Auch die Kamera des neuen Apple Gerätes soll top sein. Nur das Design halten viele für etwas altbacken.

Aktuelle Technik im bewährtem Design

Laut ersten Testberichten in verschiedenen Medien wird vor allem eine Sache immer wieder gelobt. Und das ist die Performance des neuen iPhone 8. So sollen zum Beispiel Apps und das Betriebssystem selbst super schnell reagieren. Trotz drahtlosem Laden und Augmented Reality wird das iPhone 8 und iPhone 8 Plus allerdings lediglich als recht moderates Upgrade gesehen. Was vor allem wohl auch daran liegt, dass sich das Design im Vergleich zum iPhone 7 nicht, abgesehen von der nun aus Glas bestehenden Rückseite, verändert hat. Im Grunde hat Apple also aktuelle Technik in bewährtes Design vom letzten Jahr gepackt. Demzufolge lohnt sich der Kauf eines iPhone 8 auch eher für diejenigen, die noch ein iPhone 6 oder noch älter besitzen.

Allerdings steht ja auch noch ein anderes iPhone in den Startlöchern. Apples Jubiläums Flaggschiff Smartphone: Das iPhone X! Allerdings ist dieses erst ab dem 27. Oktober überhaupt vorstellbar. Der eigentliche Verkaufsstart des iPhone X beginnt dann erst im November. Wobei es wohl sein kann, dass sich der Start dann noch etwas nach hinten verschiebt. Hinzu kommt, dass das iPhone X preislich die 1000 US Dollar Marke durchbrechen und somit ganz sicher alles andere als ein Schnäppchen sein wird. Das iPhone 8 hingegen ist jetzt schon erhältlich und das auch günstiger. Somit ist das iPhone 8 das Apple Gerät für alle, die eben keine 1000 Dollar für ein Smartphone ausgeben möchten und trotzdem mehr Performance wünschen.

Spürbare Verbesserungen

Denn dem iPhone 8 werden in verschiedenen Testberichten in der Tat einige spürbare Verbesserungen bescheinigt. Dies gelte vor allem für die Kamera, die Lautsprecher und das Display. So liefere gerade der Bildsensor, welcher in der rückwärtigen Kamera eingesetzt wird, bessere Video- und Fotoaufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen. Dies liegt vor allem daran, dass er zwar mit 12 Megapixeln die gleiche Auflösung wie sein Vorgänger liefert, aber größer ist. Hierdurch kann er mehr Licht aufnehmen, was am Ende zu besseren Ergebnissen führt. Auch der Speicher der Basisversion wurde von 32GB auf nun 64GB verdoppelt. Keine Verbesserungen wurden allerdings bei der Akkulaufzeit festgestellt und eine Kopfhörerbuchse hat auch das iPhone 8 nicht.

Apple iPhone 8

Wichtigste Neuerung: Der Prozessor!

Ein wichtiges Argument für den Kauf bzw den Umstieg auf das iPhone 8 dürfte allerdings der A11-Bionic Prozessor sein. So soll dieser Chip laut Tom´s Guide wirklich jedes Android Smartphone auf der Welt in den Schatten stellen. So erreichte das iPhone 8 beim Geekbench 4 Benchmark Test einen Score von 10170 Punkten. Die Android Smartphones OnePlus5 und Samsungs Galaxy Note 8, welche beide von Qualcomms aktuellem Flaggschiff Chip angetrieben werden, erreichten hier nur 6500 Punkte. Selbst als Android Fan muss man hier neidlos eingestehen, dass das iPhone 8 hier in der Tat in einer vollkommen eigenen Liga spielt. Funfact am Rande: Selbst ein aktuelles MacBook Pro mit Core I5 Prozessor erreicht bei diesem Test nur knapp 9000 Punkte.

Die verbesserte Kamera, der A11 Bionic Prozessor und Spielereien, wie Augmented Reality machen das iPhone 8 und 8 Plus natürlich für eine Personengruppe ganz besonders attraktiv. Und das sind Besitzer älterer iPhone Versionen. Die bekommen gesteigerte Leistung und aktuelle Technik in vertrauter Designsprache. Nostalgiker, denen das randlose iPhone X nicht zusagt, dürften also zufrieden sein. Ebenso dürften sich Apple Fans angesprochen fühlen, denen die 1000 US Dollar für das X einfach zu viel sind. Allerdings sollten iPhone 7 Nutzer sich zweimal überlegen, dass neue iPhone 8 zu kaufen. Die Unterschiede sind hier einfach zu gering. Hier lohnt es sich sicher noch etwas auf das Apple Flaggschiff zu warten.


Bildquelle: Apple Newsroom

About Andreas Rabe

IT Spezialist, Blogger und Hesse. > Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.
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