AOL Instant Messenger – Der AIM schaltet nach 20 Jahren ab

Aus und vorbei. Am 15.Dezember 2017 endet nach 20 Jahren die Ära des AOL Instant Messengers. Dies lies das Unternehmen Oath, zu welchem mittlerweile neben AOL auch Yahoo gehört, per Twitter Botschaft bekannt werden.

Angefangen hat alles im Mai 1997. Hier wurde der Chat Dienst AOL Instant Messanger als integrierter Bestandteil der America Online (AOL) Zugangssoftware eingeführt. Richtig cool wurde der AIM aber erst, als er als eigenständige Software heraus kam. Dementsprechend verbreitet war damals auch. Zumal man von nun an auch nicht mehr zwingend AOL Kunde sein musste. Man kann schon sagen, dass der AOL Instant Messenger das WhatsApp seiner Zeit war. Nur halt ohne Telefon.

Zum Niedergang des AIM haben ganz sicher moderne Messenger, wie zum Beispiel WhatsApp oder der Facebook Messenger beigetragen. Schließlich hat man diese im Grund auf dem Smartphone immer dabei. Außerdem sind diese beiden Messenger unheimlich verbreitet, so dass man seine Bekannten hier mit ziemlicher Sicherheit erreichen kann. All das machte WhatsApp und Co sicher wesentlich attraktiver für den Nutzer.

Bilder, Texte und Daten werden gelöscht

Wer den AOL Instant Messenger noch einmal erleben möchte, sollte sich also wirklich beeilen. Im Dezember ist wirklich Schluss. Nutzer werden ab diesem Zeitpunkt keinen Zugang zum System mehr erhalten und sämtliche Nutzerdaten werden gelöscht. Hierzu zählen nicht nur Zugangsdaten, sondern auch Bilder und Texte. Wer diese seine Daten, Texte und Bilder noch aus dem System retten und vor der Löschung bewahren möchte, sollte sich also wirklich sputen.

Wir werden den AIM irgendwie doch vermissen

Für viele Nutzer dürften einige Erinnerungen an diesem Messenger hängen. Und auch, wenn wir alle diesen Messenger in den letzten Jahren wahrscheinlich nicht mal ansatzweise genutzt haben, ist es dennoch irgendwie schade, dass seine Zeit nun vorbei ist.

About Andreas Rabe

IT Spezialist, Blogger und Hesse. > Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.
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