Wofür steht eigentlich der Chip auf einer Druckerpatrone?

Wer sich Druckerpatronen einmal genauer angeschaut hat, dem wird sicher aufgefallen sein, dass die meisten einen kleinen grünen Chip besitzen. Dieser ist nicht nur auf Tintenstrahlpatronen vorhanden, sondern kommt auch bei Laserkartuschen zum Einsatz. Kaum ein Hersteller produziert noch Patronen ohne Chip. Doch wozu ist der Chip da?

Diese Funktionen üben Patronenchips aus

In Patronen installierte Chips sammeln zahlreiche Informationen und geben sie an den Drucker weiter. Dieser wiederum informiert den Nutzer. Die kleinen grün-goldenen Chips erledigen viele Dinge.

Informationen über die Patrone

Der Chip auf der Patrone informiert den Drucker über den Hersteller der Patrone, den Inhalt und über den Patronentyp. All diese Informationen werden an den Drucker weitergegeben, sodass der Drucker eine Warnung abgibt, sollte eine unpassende Patrone eingesetzt worden sein.

Überwachungen des Füllstands

Der Chip überwacht den Stand der Toner und zeigt dem Drucker den Füllstand der Patrone an. Dadurch kann der Drucker eine Meldung abgeben, sobald sich die Druckerfarbe dem Ende neigen sollte. Auf dem Chip sind sämtliche Informationen vorinstalliert, sodass berechnet ist, wie viele Seiten sich mit einer Patrone drucken lassen. Zusätzlich wird jede gedruckte Seite registriert. Danach verknüpft der Chip die beiden Informationen und kann ausrechnen, wie viele Ausdrucke noch möglich sind.

Sicherstellung der Qualität

Wie das Magazin von Prindo berichtet, dient der Chip auch dazu, eine gewisse Qualität sicherzustellen. Denn damit wird unterbunden, dass Dritthersteller Patronen anbieten. Außerdem gestaltet sich das Recycling einfacher, denn Patronen werden aufgrund der Füllstandsanzeige erst dann entsorgt, wenn sie wirklich leer sind und eine entsprechende Meldung abgeben. Trotzdem ist es für die Qualität der Druckerpatrone nicht entscheidend, ob in der Patrone ein Chip installiert ist oder nicht, denn es gibt inzwischen einige Dritthersteller, die Druckerpatronen mit Chip entwickeln, die auch für Markendrucker geeignet sind und trotzdem eine sehr hohe Druckqualität erzeugen. Hierbei handelt es sich um erfahrene und seriöse Unternehmen, die sich auf Druckerpatronen spezialisiert haben.


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About Andreas Rabe

IT Spezialist, Blogger und Hesse. > Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.

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