So machst Du Deine Wohnung Smart-Home-fähig

Wer die neue Technologie des Smart-Home vollumfänglich nutzen möchte, der braucht kein eigenes Haus. In der Regel genügt es, wenn ein funktionierendes WLAN-Netzwerk verfügbar ist. Um die eigenen vier Wände zugleich bequem und sicher zu machen, braucht es dann nur noch die richtige Technik und ein wenig Knowhow. Wie Du Dein Zuhause einfach und unkompliziert zu einem Smart-Home machst, erfährst Du hier.

Diese Voraussetzungen sind notwendig

Bauliche Maßnahme, wie zum Beispiel das Verlegen von Anschlüssen und Kabeln oder das Aufstemmen von Wänden, sind nicht notwendig. Außerdem benötigst Du keinen Handwerker, sondern kannst alles alleine machen. Hohe Kosten verursacht die Umrüstung ebenfalls nicht – ganz im Gegenteil: Die Lösungen sparen Monat für Monat Geld, beispielsweise aufgrund verringerter Heizkosten. Dazu benötigst Du in erster Linie ein einwandfrei funktionierendes drahtloses Internet. Die in das Netzwerk involvierten Geräte kommunizieren untereinander per WLAN, daher sollte dieses stabil und zuverlässig sein. Damit Du die Raumluft, das Licht oder die Heizung per Knopfdruck regulieren kannst, muss die sogenannte Schaltzentrale ebenfalls mit den einzelnen Komponenten vernetzt sein. Mit dem Hausautomationssystem Control4 kannst Du zusätzlich alle Einstellungen personalisieren, um das Smart-Home auf deine individuellen Bedürfnisse abzustimmen.

Ein beliebtes Feature: die Regulierung der Temperatur

Vor allem die intelligente Steuerung der Heizung liegt vielen Nutzern des Systems Smart-Home am Herzen. Kein Wunder – ist die Raumtemperatur doch ausschlaggebend dafür, dass du dich zu Hause rundherum wohlfühlen kannst. Dabei nimmt Dir die Technologie nicht nur Arbeit ab, sondern spart darüber hinaus jedes Jahr Heizkosten ein. Indem die Uhrzeit festgelegt wird, in welcher die Temperatur automatisch herauf- bzw. heruntergeregelt wird, müssen die Bewohner des Smart-Homes weder zu Hause sein, noch aktiv an die Regulierung der Heizkörper denken. Die eingestellten Werte sind jederzeit anpassbar und daher zu jeder Jahreszeit einsetzbar.

Sofern Du über einen intelligenten Lautsprecher verfügst, kann die Temperatur über Sprache geändert werden. Da die Smart-Home-Systeme eine künstliche Intelligenz mitbringen, können sie die Temperatur auch vollkommen autark an eine veränderte Raumtemperatur anpassen. Das geschieht zum Beispiel dann, wenn ein Fenster geöffnet wird oder es im Raum zu stickig wird. Um dieses Feature zu nutzen, benötigst Du lediglich smarte Thermostate. Diese passen gewöhnlich auf alle handelsüblichen Heizungsventile. Der Austausch ist unkompliziert.

Licht und Rollläden kontrollieren

Mithilfe smarter LED-Birnen kann das Licht je nach Stimmung und Anlass reguliert werden. Das geschieht entweder per Knopfdruck oder lässt sich automatisch entsprechend einer festgelegten Uhrzeit einstellen. Passende Glühbirnen gibt es von verschiedenen Herstellern. Gesteuert werden diese entweder über eine zugehörige App oder per Sprachsteuerung. Sofern Dein Zuhause über elektrische Rollläden verfügt, so können diese ebenfalls recht einfach in das  Smart-Home System integriert werden. Dazu müssen lediglich spezielle Schalter installiert werden, welche die aktuelle Steuerung ersetzen. Mithilfe entsprechender Apps können die Jalousien dann ganz bequem sogar aus der Ferne geöffnet oder geschlossen werden.

Mehr Sicherheit mit Smart-Home

Intelligente Sensoren an Türen und Fenstern schützen effektiv gegen Einbrüche. Die Zentrale des Smart-Home-Systems kontrolliert die Sensoren mithilfe von WLAN. Die entsprechenden Detektoren werden schlichtweg an die Rahmen geklebt; ein Anbohren ist nicht notwendig. Beim Verlassen des Hauses werden die Sensoren aktiviert, sodass sich Ihr Smart-Home in Alarmbereitschaft befindet. Von unterwegs kann ganz bequem per App nachgesehen werden, ob zu Hause alles in Ordnung ist. Im Falle eines Einbruchs wirst Du per E-Mail oder Push-Nachricht alarmiert und kannst dann dementsprechend reagieren. Smart-Home-Pakete zum Thema Sicherheit gibt es in verschiedenen Ausführungen.

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About Andreas Rabe

IT Spezialist, Blogger und Hesse. > Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.

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