Forsa Studie: Die Deutschen und die Cloud

Forsa Studie: Die Deutschen und die Cloud

Vor ein paar Jahren noch war das Speichern von Daten in der Cloud eher etwas für IT Fachleute und ambitionierte Amateure, welche früh die Vorteile erkannt haben. Mittlerweile ist es absolut nicht ungewöhnlich, auch für den “normalen” Nutzer, Daten in der Cloud abzulegen. Das zeigt nun eine Forsa Studie im Auftrag von Strato. Befragt wurden dabei über 1000 Menschen, die privat das Internet nutzen. Demnach nutzen 51% der Befragten im Alter zwischen 18 und 75 Jahren die Cloud. Bei den Jüngeren 18-29-Jährigen ist das Verhältnis sogar noch deutlicher, hier nutzen 68% die Cloud. Die Befragten gaben auch Auskunft über ihre Beweggründe der Cloudnutzung und darüber, was sie alles in der Cloud speichern.

Die Hälfte der Deutschen nutzt die Cloud

Warum nutzen Menschen die Cloud?

Zunächst einmal stellt sich natürlich die Frage, warum Menschen überhaupt die Cloud nutzen. Und wie nicht anders zu erwarten, ist hier der Hauptgrund der meisten Befragten das Sichern von Daten bzw. die Daten vor Verlust zu bewahren. Dies gaben immerhin 78% der Befragten an. Ähnlich wichtig ist es, den Befragten aber auch nicht mehr auf physische Speichermedien zurückgreifen zu müssen und jederzeit geräte- und ortsunabhängig Zugriff auf die gespeicherten Daten haben zu können.

Ein Punkt der vielen Befragten ebenfalls wichtig ist, ist die Möglichkeit über die Cloud schnell und einfach Daten mit Freunden und Familienangehörigen zu teilen. Welche Daten legen die Deutschen aber nun in der Cloud ab? In erster Linie geht es den Deutschen um das Speichern von Fotos. Fast 90% der Cloudnutzer laden Fotos in die Cloud hoch oder ziehen dies zumindest in Betracht.

Cloud Speicher Vorteile

Welche Daten speichern die Nutzer in der Cloud?

Neben Fotos landen nach Angaben der Cloud Nutzer auch noch Musik (81 %), Dokumente (79 %), Videos (78 %) sowie der Kalender (76 %) in der Cloud. Ein sehr viel geringerer Teil der befragten Cloudnutzer speichert allerdings sensiblere Daten wie Gesundheitsdaten (29 %), sicherheitsrelevante Daten (25 %) oder Finanzdaten (19 %) in der Cloud. Da private Daten grundsätzlich immer sensible Daten sind, ist die Frage nach welchen Kriterien die Deutschen einen Cloud Anbieter auswählen sicher interessant. Die Forsa Studie beantwortet auch diese Frage.

Cloud: Beliebter Speicher für Fotos und Dokumente

Welche Kriterien zählen bei der Wahl des Cloudanbieters?

So ist zum Beispiel eine deutliche Mehrheit der Nutzer (62%) bereit für einen Serverstandort in Deutschland Geld zu bezahlen. Für lediglich 36% ist der Standort des Servers allerdings gleichgültig. 64% der Nutzer ist die Möglichkeit der Datenverschlüsselung wichtig. Ganze 82% der Cloudnutzer wollen mit mehreren Geräten auf einen Cloudspeicher zugreifen können.

Cloud Verschlüsslung ist wichtig

Warum nutzt ein Teil der Befragten keinen Cloudspeicher?

Laut der Forsa Studie nutzt ein nicht unerheblicher Teil der Befragten keine Cloud und zieht dies auch nicht in Betracht. Diese Gründe werden in der Studie ebenfalls dargelegt.

Angst um die Datensicherheit

So gab ein großer Teil 88% der Nicht-Nutzer an, dass sie sich lieber auf physische Speichermedien, wie z.B. USB Sticks, verlassen würden. Ein äußerst wichtiger Grund Daten nicht in der Cloud zu speichern, ist für die befragten Nicht-Nutzer die Angst vor mangelnder Datensicherheit. Dazu zählt vor allem die Angst davor, dass unbefugte Dritte (Hacker, Geheimdienste) Zugriff auf private Daten erlangen könnten. Ebenso besteht die Angst davor, dass der Cloud Anbieter selbst auf die Daten zugreifen kann.

Unwissenheit

Darüber hinaus nutzt ein Teil der Befragten die Cloud nicht aus Unwissenheit. So wissen einige schlichtweg nicht, wie sie Daten in der Cloud ablegen oder welchen Mehrwert ein Cloudspeicher ihnen bringen sollte.

Cloud Vorurteile und Unwissenheit

Weiteren Informationen und Infografiken finden sich auf der Strato Webseite.

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About Andreas Rabe

IT Spezialist, Blogger und Hesse. > Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.

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