Bei mir zu Hause steht kein Festnetztelefon mehr. Ich glaube, das letzte Mal, dass ich eins in der Hand hatte, war bei meiner Oma – dieses beige Ding mit dem Spiralkabel, das immer verdreht war. Trotzdem bin ich diese Woche an einer Meldung hängengeblieben, die ich erst für eine Randnotiz gehalten habe und die sich beim zweiten Lesen als ziemlich große Sache entpuppt: Die Deutsche Telekom stellt 1,3 Millionen klassische Telefonanschlüsse um. Und zwar nicht auf DSL oder Glasfaser, sondern auf Mobilfunk.
Das Gerät dafür heißt Telefon-Box „Call Connect via Funk“. Klingt harmlos. Ist es preislich aber überhaupt nicht. Ich habe mir die Zahlen angesehen, das Kleingedruckte gelesen und ein paar Dinge gefunden, über die in den Pressemitteilungen niemand gern spricht. Zeit für einen genaueren Blick.
Worum es überhaupt geht: 1,3 Millionen Anschlüsse, die es technisch gar nicht mehr geben dürfte
Die Telekom hat am 12. August 2026 in einer offiziellen Medieninformation bestätigt, was sich seit Monaten angedeutet hat: Rund 1,3 Millionen reine Telefonanschlüsse werden auf „geeignete Alternativen“ umgestellt. Dazu zählen laut Konzern Glasfaser (FTTH), DSL – und eben Mobilfunk.
Wer sind diese 1,3 Millionen? Das sind Menschen, die einen Anschluss ausschließlich zum Telefonieren nutzen. Kein Internet, kein Router, kein WLAN. Einfach nur ein Telefon in der Wand. Klingt nach 1995, gibt es aber tatsächlich noch millionenfach in Deutschland – überproportional häufig in älteren Haushalten und im ländlichen Raum.
MSAN-POTS – kurz und schmerzlos erklärt
Technisch heißen diese Anschlüsse MSAN-POTS. POTS steht für „Plain Old Telephone Service“, also das gute alte analoge Kupfer-Telefonnetz. MSAN ist der „Multi-Service Access Node“, ein moderner Verteilerknoten in der Vermittlungsstelle.
Der Trick der letzten Jahre war: Die Telekom hat die alte Analog-Technik hinter einem modernen MSAN weiterlaufen lassen. Der Kunde merkte nichts, sein Telefon funktionierte wie eh und je, und im Hintergrund war schon alles IP. Eine Übergangslösung – und die läuft jetzt aus. Wer bei diesem Thema tiefer einsteigen will, dem empfehle ich unseren Rückblick auf die Evolution der Mobilfunktechnologie von 1G bis 5G – da wird schnell klar, warum parallele Netzgenerationen für einen Konzern irgendwann unbezahlbar werden.
Der Punkt ist: Ein Netz, das nur noch 1,3 Millionen von über 20 Millionen Anschlüssen bedient, kostet Geld. Sehr viel Geld. Also weg damit. Nachvollziehbar. Was danach kommt, ist die eigentliche Diskussion.
Was die Telefon-Box „Call Connect via Funk“ konkret macht
Die Telefon-Box ist ein kleines Kästchen mit Netzstecker, Telekom-Logo, einer Status-LED und drei TAE-Buchsen. Sie ersetzt die Telefonleitung durch eine Mobilfunkverbindung über 4G / LTE.
Was dabei bleibt, ist der entscheidende Verkaufspunkt:
- Die Festnetz-Rufnummer bleibt vollständig erhalten – für eingehende und ausgehende Gespräche.
- Das vorhandene Festnetztelefon kann weiter genutzt werden. Es wird wie gewohnt in die mittlere TAE-Buchse gesteckt.
- Für uralte Wählscheibentelefone mit Impulswahlverfahren gilt das allerdings in der Regel nicht. Wer noch ein echtes Erbstück am Netz hat, sollte das vorher klären.
Installation: 15 Minuten, keine SIM-Karte
Das ist tatsächlich gut gelöst. Laut Telekom läuft der Umstieg so:
- Telefon-Box in eine Steckdose stecken.
- Vorhandenes Telefon in die mittlere TAE-Buchse.
- Warten.
Eine SIM-Karte muss nicht eingesetzt werden – das Gerät bringt die Mobilfunk-Identität offenbar fest verbaut mit (eSIM-Prinzip). Einrichtung und Rufnummernübernahme laufen automatisch und sind in der Regel nach etwa 15 Minuten abgeschlossen. Das kann der Kunde selbst machen oder eine vertraute Person.
Für die Zielgruppe ist das genau richtig gedacht. Kein Router-Setup, keine Zugangsdaten, keine WLAN-Passwörter. Wer schon einmal versucht hat, jemandem am Telefon zu erklären, wo bei der Fritzbox der WPS-Knopf sitzt, weiß, wie viel Wert in dieser Einfachheit steckt.
Die eine Voraussetzung, über die man reden muss
Die Box funktioniert nur, wenn in der Wohnung ein zuverlässiger LTE-Empfang existiert. Nicht „geht meistens“, sondern zuverlässig. Und genau hier wird es interessant, denn die Zielgruppe wohnt statistisch überdurchschnittlich oft dort, wo Mobilfunk traditionell schwächelt: in Dörfern, in Altbauten mit dicken Wänden, in Souterrainwohnungen.
Die Telekom sagt zu, vor der Umstellung zu prüfen, ob die passende Lösung am Standort verfügbar ist. Ich würde als Betroffener trotzdem darauf bestehen, dass diese Prüfung in der Wohnung stattfindet und nicht nur auf einer Abdeckungskarte. Netzabdeckung auf dem Papier und Empfang im Wohnzimmer sind zwei sehr verschiedene Dinge – ähnlich wie beim WLAN, wo schon ein falsch aufgestellter Router den Unterschied zwischen „läuft“ und „läuft nicht“ ausmacht. Und ja: Selbst Menschen im Raum dämpfen Funksignale messbar. Physik ist unbestechlich.

Die Preise: Hier wird es unangenehm
Jetzt kommen wir zum Teil, bei dem ich beim Lesen kurz die Augenbraue hochgezogen habe. Denn die Telefon-Box ist nur die Hardware. Der Tarif kommt obendrauf.
Kosten für die Hardware
| Option | Preis |
|---|---|
| Telefon-Box mieten | 3,95 € / Monat |
| Telefon-Box kaufen | 99,99 € einmalig |
Die Break-even-Rechnung ist simpel: Nach etwa 25 Monaten hat sich der Kauf gegenüber der Miete gelohnt. Wer plant, den Anschluss länger als gut zwei Jahre zu behalten, fährt mit dem Kauf besser – vorausgesetzt, die Box lässt sich später auch weiternutzen und ist nicht an einen laufenden Vertrag gekoppelt. Das würde ich mir schriftlich geben lassen.
Die Tarife „Call via Funk“
Die Telekom bietet zwei neue Festnetz-Tarife auf Mobilfunkbasis an. Internetnutzung ist in beiden nicht enthalten. Es geht wirklich nur ums Telefonieren.
| Tarif | Preis / Monat | Inklusivleistung | Mindestlaufzeit |
|---|---|---|---|
| Call Basic via Funk | 22,95 € | 120 Freiminuten (Festnetz + 032) | 12 Monate |
| Call Comfort via Funk | 32,45 € | Flatrate ins deutsche Festnetz | 12 Monate |
| Call Start via Funk* | 23,95 € | keine Freiminuten, Einzelabrechnung | ohne Mindestlaufzeit |
*Die dritte Variante „Call Start via Funk“ hat teltarif.de recherchiert – sie taucht in der offiziellen Pressemitteilung nicht auf, ergibt sich aber aus den regulären Call-Tarifbedingungen der Telekom.
Rechnen wir das mal zusammen
Wer die Box mietet und den günstigsten Laufzeit-Tarif nimmt, landet bei 26,90 € im Monat für 120 Gesprächsminuten. Das sind bei voller Ausnutzung rund 22 Cent pro Minute. Mit Flatrate sind es 36,40 € im Monat – für ein Produkt, das ausschließlich Telefonie ins deutsche Festnetz kann.
Zum Vergleich: Ein kompletter Internetanschluss mit Telefonie-Flat liegt bei der Telekom je nach Aktion in einer ganz ähnlichen Preisregion. Nur bekommt man dort eben zusätzlich Internet, mehrere Rufnummern und einen ordentlichen Router obendrauf.
Rein wirtschaftlich betrachtet ist „Call via Funk“ also der schlechteste Deal im Portfolio. Es ist ein Produkt für Menschen, die ausdrücklich kein Internet wollen – und die zahlen dafür einen Aufpreis, obwohl sie weniger bekommen.
Haken Nummer 1: 19 Cent pro Minute ins Mobilfunknetz
Das ist der Punkt, der mich am meisten stört, und er steht in keiner Pressemitteilung.
In den Call-Tarifen der Telekom kosten Anrufe ins deutsche Mobilfunknetz nach wie vor 19 Cent pro Minute. Gespräche ins Festnetz oder zur Vorwahl 032 liegen bei 2,9 Cent pro Minute (Taktung 60/60). Bei bestimmten Sonderrufnummern werden 21,9 Cent fällig, für Nutzergruppen-Vorwahlen (0181–0189) sogar 49 Cent.
19 Cent pro Minute. Im Jahr 2026. Die Terminierungsentgelte, die Netzbetreiber sich untereinander berechnen, liegen inzwischen deutlich unter einem Cent. Der Aufschlag ist also nicht kostengetrieben, sondern eine Preisentscheidung.
Und jetzt kommt das Perfide an der Sache: Die Zielgruppe merkt es nicht. Wer ein analoges Telefon nutzt, sieht auf dem Display keine Netzkennung. Ob die gewählte Nummer im Festnetz oder im Mobilfunk endet, ist bei modernen Rufnummernportierungen kaum noch erkennbar. Ein 20-Minuten-Gespräch mit dem Enkel auf dem Handy kostet damit knapp 4 Euro – zusätzlich zur Grundgebühr. teltarif-Autor Henning Gajek nennt das „Mondpreise“, und ich finde, da hat er recht.
Praktischer Tipp: Wer trotzdem bei so einem Tarif landet, sollte sich einmal in Ruhe mit Sparvorwahlen beschäftigen. Damit lassen sich Handy-Anrufe aus dem Festnetz deutlich günstiger führen.
Haken Nummer 2: Was passiert bei Stromausfall?
Das hier ist kein Preis-, sondern ein Sicherheitsthema – und es betrifft ausgerechnet die Menschen, für die das Produkt gedacht ist.
Der klassische analoge Anschluss hatte eine Eigenschaft, die heute fast vergessen ist: Er wurde über die Kupferleitung selbst mit Strom versorgt. Fällt bei Ihnen zu Hause die Sicherung raus, funktionierte das schnurgebundene Telefon weiter. Auch bei einem größeren Stromausfall im Viertel blieb der Anschluss oft eine Weile aktiv, solange die Vermittlungsstelle über Notstrom verfügte.
Die Telefon-Box hängt an der Steckdose. Kein Strom, kein Telefon. Punkt.
Das ist bei DSL- und Glasfaseranschlüssen nicht anders, insofern ist es kein Alleinstellungsmerkmal dieser Lösung. Aber es ist eben ein Verlust, den viele Betroffene noch gar nicht auf dem Schirm haben – weil sie diesen Vorteil vierzig Jahre lang hatten, ohne je darüber nachzudenken.
Wer hier vorsorgen will: Eine kleine USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) für unter 60 Euro hält Box und Telefon je nach Modell mehrere Stunden am Leben. Das ist Bastelei, aber machbar – und deutlich sinnvoller als jede Smart-Home-Spielerei, wenn es um echte Ausfallsicherheit geht.

Haken Nummer 3: Hausnotruf, Alarmanlage und Co.
Hier wird die Telekom in ihrer eigenen Mitteilung ungewöhnlich deutlich, und das aus gutem Grund:
„Vor einer Umstellung wird geprüft, ob die passende Lösung am Standort verfügbar ist. Außerdem werden die Gegebenheiten und Besonderheiten vor Ort geklärt. Dazu zählen Sonderdienste wie Hausnotruf, Alarmanlagen oder weitere angeschlossene Geräte. In solchen Fällen müssen Kundinnen und Kunden die Funktionsfähigkeit mit dem jeweiligen Anbieter abstimmen.“
Übersetzt: Die Verantwortung liegt beim Kunden. Und das ist bei einem Hausnotrufgerät keine Kleinigkeit.
Hausnotruf-Systeme, Aufzugnotrufe, Brandmelde- und Gefahrenmeldeanlagen sowie einige Alarmanlagen kommunizieren über analoge Modemtöne oder proprietäre Protokolle. Über eine IP- oder Mobilfunkstrecke kann das funktionieren – muss es aber nicht. Die Telekom hat dazu einen eigenen Blogbeitrag zum Thema Hausnotruf und IP-Telefonie veröffentlicht, in dem sie beruhigt. Die Praxisberichte aus Foren und von Fachbetrieben klingen weniger einheitlich.
Mein dringender Rat an alle, die jemanden mit Hausnotruf im Umfeld haben: Vor der Umstellung beim Notrufanbieter anrufen. Nicht danach. Ein Notrufgerät, das erst im Ernstfall auffällt, ist der denkbar schlechteste Testfall. Bei Unsicherheiten hilft auch die Verbraucherzentrale weiter.
Lohnt sich das? Ein ehrlicher Vergleich
Setzen wir die Optionen nebeneinander:
| Lösung | Ca. Kosten / Monat | Internet | Festnetznummer | Strom nötig |
|---|---|---|---|---|
| Call Basic via Funk + Box (Miete) | ~26,90 € | nein | ja | ja |
| Call Comfort via Funk + Box (Miete) | ~36,40 € | nein | ja | ja |
| DSL-/Glasfaser-Einsteigertarif mit Telefonie-Flat | ~25–35 € | ja | ja | ja |
| Handytarif mit Allnet-Flat | ab ~5–15 € | ja (mobil) | meist nein | Akku |
Die Tabelle zeigt das Dilemma sehr deutlich. Wirtschaftlich ist „Call via Funk“ praktisch immer die schlechteste Wahl. Ein regulärer Internetanschluss kostet ähnlich viel und liefert deutlich mehr. Ein Handytarif kostet einen Bruchteil – kostet dafür aber die Festnetznummer, und die ist für viele ältere Menschen mehr als eine Ziffernfolge. Sie steht seit vierzig Jahren im Adressbuch der Nachbarn, auf dem Zettel am Kühlschrank der Tochter, im Karteikasten des Hausarztes.
Genau darauf setzt die Telekom mit diesem Produkt. Und deshalb funktioniert es.
Was Betroffene jetzt konkret tun sollten
Wenn Post von der Telekom kommt, würde ich diese Reihenfolge empfehlen:
- Nicht sofort unterschreiben. Es gibt keine Frist, die eine Entscheidung in 48 Stunden erzwingt.
- Empfang testen. Ein Handy im Telekom-Netz in genau dem Raum ausprobieren, in dem das Telefon steht. Nicht am Fenster – am tatsächlichen Standort.
- Sonderdienste auflisten. Hausnotruf, Alarmanlage, Faxgerät, Türsprechanlage, Aufzugnotruf, EC-Terminal. Alles, was am Telefonnetz hängt.
- Bei jedem dieser Anbieter separat nachfragen, ob das Gerät über LTE/IP funktioniert.
- Die Alternative prüfen. Ist am Standort DSL oder Glasfaser verfügbar? Häufig ist ein Einsteigertarif mit Internet günstiger oder gleich teuer – und jemand in der Familie freut sich über das WLAN bei Besuchen.
- Angebote vergleichen. Auch andere Anbieter haben mittlerweile Festnetz-Ersatzlösungen über LTE und 5G im Programm.
- Kaufen statt mieten – wenn der Anschluss langfristig bleiben soll und die Box vertragsunabhängig nutzbar ist.
Meine Einschätzung
Ich finde die Telefon-Box technisch gut gemacht. Keine SIM, keine Konfiguration, 15 Minuten, fertig, alte Nummer bleibt. Für ein Produkt, dessen Zielgruppe explizit kein Interesse an Technik hat, ist das genau der richtige Ansatz. Da hat jemand ernsthaft über Usability nachgedacht, und das sage ich als Person, die beruflich viel zu oft das Gegenteil sieht.
Was ich nicht gut finde, ist die Preisgestaltung. 22,95 Euro Grundgebühr für 120 Freiminuten, plus 3,95 Euro Hardware, plus 19 Cent pro Minute ins Mobilfunknetz – das ist kein faires Angebot für eine Kundengruppe, die keine echte Wahl hat. Diese Menschen werden aus einem Netz gedrängt, das sie sich nicht ausgesucht haben, und bekommen als Ersatz das teuerste Produkt im Regal.
Für die Telekom ist die Rechnung sauber: Ein Netz weniger, das gepflegt werden muss, plus Umsatz pro Anschluss. Betriebswirtschaftlich schlüssig. Für die 1,3 Millionen Betroffenen ist es eine Notlösung, die sich anfühlt wie ein Fortschritt und preislich wie ein Rückschritt ist.
Mein praktischer Rat, wenn es jemanden in Ihrer Familie betrifft: Setzen Sie sich eine Stunde mit dieser Person hin. Prüfen Sie den Empfang. Rufen Sie beim Hausnotruf-Anbieter an. Und rechnen Sie ehrlich durch, ob ein normaler Internetanschluss nicht doch die bessere Lösung ist. Das Argument „aber ich brauche kein Internet“ ist verständlich – kostet aber am Ende oft mehr, als es spart.
Denn eins ist klar: Das analoge Telefonnetz kommt nicht zurück. Die Frage ist nur noch, mit welcher Lösung man den Übergang gestaltet – und ob man dabei den vollen Preis zahlt oder nicht.
Häufige Fragen zur Telekom Telefon-Box
Was kostet die Telekom Telefon-Box „Call Connect via Funk“? Die Hardware kostet 3,95 Euro monatlich zur Miete oder 99,99 Euro einmalig beim Kauf. Hinzu kommt ein Tarif: „Call Basic via Funk“ für 22,95 Euro monatlich mit 120 Freiminuten oder „Call Comfort via Funk“ für 32,45 Euro monatlich mit Festnetz-Flatrate.
Bleibt meine Festnetznummer erhalten? Ja. Die bestehende Festnetz-Rufnummer wird vollständig übernommen und kann für ein- und ausgehende Gespräche weiter genutzt werden.
Brauche ich eine SIM-Karte für die Telefon-Box? Nein. Das Einsetzen einer SIM-Karte ist nicht erforderlich. Einrichtung und Rufnummernübernahme laufen automatisch und sind in der Regel nach etwa 15 Minuten abgeschlossen.
Funktioniert mein altes Telefon weiter? In der Regel ja. Das Telefon wird wie gewohnt in die mittlere TAE-Buchse gesteckt. Sehr alte Wählscheibentelefone mit Impulswahlverfahren werden allerdings meist nicht mehr unterstützt.
Funktioniert die Telefon-Box bei Stromausfall? Nein. Die Box benötigt eine Steckdose. Der bisherige analoge Anschluss wurde über die Telefonleitung mit Strom versorgt und funktionierte deshalb häufig auch ohne Hausstrom weiter. Eine kleine USV kann hier Abhilfe schaffen.
Was ist mit meinem Hausnotruf? Die Telekom prüft vor der Umstellung die Gegebenheiten vor Ort. Die Abstimmung zur Funktionsfähigkeit von Hausnotruf, Alarmanlagen oder ähnlichen Sonderdiensten müssen Kundinnen und Kunden jedoch selbst mit dem jeweiligen Anbieter vornehmen. Unbedingt vor der Umstellung klären.
Ist Internet in den Tarifen enthalten? Nein. „Call Basic via Funk“ und „Call Comfort via Funk“ enthalten ausdrücklich keine Internetnutzung.
Mehr zum Thema bei Addis Techblog:
- Die Evolution der Mobilfunktechnologie: von 1G zu 5G und darüber hinaus
- WLAN-Router richtig aufstellen
- Speedport Smart 4 vs. FRITZ!Box 5690 Pro im Vergleich
- Lohnt sich ein Upgrade auf Wi-Fi 7?
- WLAN kann durch Menschen gestört werden
- Wie sich der Abendrhythmus deutscher Haushalte fast unbemerkt verändert
- Alle Beiträge aus der Kategorie Netzwerk
- Alle Beiträge aus der Kategorie Mobiles Internet
