Fotos zum anfassen

Als ich mit Fotografieren anfing, gab es so nette Dinge wie DigiCams noch nicht. Bilder wurden chemisch entwickelt und man konnte sie danach anfassen oder an die Wand hängen. Allerdings brauchte damals das Fotografieren auch Geduld. Man konnte nicht sofort sehen, ob ein Foto etwas geworden ist oder eben nicht. Erst musste man den belichteten Film in ein Fotolabor geben und nach ein paar Tagen konnte man seine Meisterwerke wieder abholen.

Fotos, die auf Festplatten verstauben

Die Zeiten sind allerdings vorbei. Ich denke, dass kaum noch jemand im privaten Bereich chemische Filme einsetzt, obwohl diese, gerade was den Kontrastumfang angeht, deutliche Vorteile haben. Fast jeder wird digitale Schnappschüsse machen, mich selbst eingeschlossen. In Folge dessen sammeln sich auf vielen Festplatten hunderte, wenn nicht gar tausende Fotos. Der Ausdruck “sie verstauben dort” trifft es nicht ganz, macht aber deutlich, dass sie kaum jemand zu Gesicht bekommt. Allenfalls wird das ein oder andere Bild per Mail oder Facebook weitergereicht und wenn es hochkommt in einen digitalen Bilderrahmen auf dem Schreibtisch geladen. Komfortabel, aber schön ist das nicht unbedingt.

Bilder spektakulär weiterreichen und verschenken

Vor nicht allzu langer Zeit kamen Fotobücher in Mode. Früher recht teuer, heute mehr als erschwinglich. Dennoch habe ich mich seinerzeit sofort auf ein solches Angebot gestürzt. Zum einen weil ich gerade für jemanden ein wirklich cooles Geschenk suchte und zum anderen wollte ich schon immer mal irgendein Buch “schreiben”. Bilder hatte ich auch mehr als genung. Also ran an die Arbeit. Erstaunt war ich über die Einfachheit, mit der sich so ein Fotobuch erstellen lässt. Und das bei maximaler kreativer Freiheit. Bilder, Texte, Grafiken, alles lässt sich einfügen und zu einem Gesamtwerk zusammenstellen. Und das Ergebniss war mehr als überzeugend. Zumindest schlug das Geschenk ein, wie eine Bombe und wurde vom Beschenkten stolz herumgezeigt.

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About Andreas Rabe

IT Spezialist, Blogger und Hesse. > Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.

One Response to Fotos zum anfassen

  1. Katarina says:

    Die Fotobücher finde ich echt klasse, vor allem auch weil man sie überall mit hinnehmen kann. In meinem Bekanntenkreis nutzen ich und auch viele andere diese Möglichkeit. Früher habe ich Fotos umständlich in ein Album geklebt und nun mach ich das einfach online. Das CEWE-Fotobuch hatte ich auch schon positiv getestet. Finde es auch toll, dass man die Fotobücher quasi thematisch erstellen kann.

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