Das papierlose Büro ist in vielen Fällen noch immer Wunschdenken. Ganz ohne Drucker geht es in den seltensten Fällen. Und so ein Drucker kann, je nach anfallenden Druckaufträgen, schnell mal in Geld gehen. Aus diesem Grund hier mal ein paar Tipps, um effektiv Druckkosten zu senken.

HP Officejet Pro X Serie

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Drucker mit getrennten Tintenpatronen

Schon beim Kauf des Druckers sollte man darauf achten, dass man günstige Tintenpatronen kaufen kann. Grundsätzlich sind Drucker, die getrennte Patronen für jede Farbe günstiger, was die laufenden Kosten angeht. Ist lediglich eine Farbe leer, muss nicht gleich die ganze Farbpatrone getauscht werden. So nutzen zum Beispiel HP Inkjet Drucker farblich getrennte Tintenpatronen.

Entwurfsmodus nutzen

Oft ist es so, dass man einfach mal etwas schnell ausdrucken muss. Hier sollte man konsequent den Spar- oder Entwurfsmodus des Druckers nutzen. Einkaufslisten, Wegbeschreibungen und dergleichen auf diese Weise ausgedruckt, hilft enorm Geld zu sparen. Man senkt so effiktiv den Tintenverbrauch. Und eine Einkaufsliste muss ja nicht unbedingt in hoher Qualität gedruckt sein.

Fotos nicht in Graustufen drucken

Viele denken, dass wenn Fotos in Graustufen anstatt in Farbe gedruckt werden, farbige Druckertinte eingesparrt werden kann. Doch leider ist dies ein Irrtum. Streng genommen steigt auf diese Art sogar der Verbrauch an farbiger Tinte. Man erreicht genau das Gegenteil. Denn Tintenstrahl-Drucker erzeugen die Grautöne durch Überlagerung farbiger Tinte. Also Fotos einfach in Farbe drucken. Sieht meist auch besser aus.

Drucker auch nutzen

Wer seinen Drucker nicht oder nur sehr selten nutzt, sparrt sicher Geld. Allerdings kann das böse Erwachen dann kommen, wenn man den Drucker dann doch einmal braucht. Der Grund ist einfach: Drucker-Tinten neigen dazu relativ schnell einzutrocknen. Das betrifft die Patronen selbst, aber auch den Druckkopf des Druckers. Im schlimmsten Fall muss man dann nicht nur die Patronen tauschen, sondern sich gleich einen neuen Drucker zulegen. Der Sparreffekt der seltenen Nutzung wäre so auf alle Fälle dahin. Also den Drucker einfach nicht zu selten nutzen.

Laserdrucker bei hohem Druckaufkommen

Sollte man zu den Vieldruckern gehören und ständig ein hohes Druckaufkommen produzieren, sollte man sich durchaus überlegen einen Laserdrucker zu kaufen. Zwar sind Laser-Toner in der Anschaffung erstmal sehr teuer. Allerdings kann man auch sehr viel mehr damit drucken. Die Druckkosten pro gedruckter Seite sind im Vergleich zu den meisten Tintenstrahlern einfach unschlagbar günstig.

 

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Andreas

Andreas ist der Gründer von Addis Techblog. Als hauptberuflicher Systemadministrator und IT Security Specialist bringt er kompromisslose technische Tiefe in seine Analysen. Ob es um den Aufbau sicherer Homelab-Infrastrukturen, komplexe Home Assistant Automatisierungen oder tiefgehende PC-Hardware-Benchmarks geht – Andreas testet nicht unter Laborbedingungen, sondern im echten, anspruchsvollen Dauereinsatz. Darüber hinaus teilt er als leidenschaftlicher Maker seine weitreichenden Praxiserfahrungen in den Bereichen FDM- und Resin-3D-Druck, von der Hardware-Wartung bis zum perfekten Slicing-Profil.

3 Antworten

  1. Avatar-Foto Matthias sagt:

    Habe mich auch erkundigt über die Sparmaßnahmen beim Drucken, dass man bei Graustufen noch mehr Tinte verbraucht hätte ich wirklich nicht gedacht. Werde mir die Tipps auf jeden Fall notieren, vielen Dank.

  2. Avatar-Foto Muskelaufbau sagt:

    Durch eure Tricks kann ich nun mehr drucken für weniger Geld. Das ist einfach super und ich wäre auch niemals drauf gekommen, dass man mehr Tinte bei einer Graustufe verbraucht. Falls ich bald wieder etwas drucken muss, werde ich mich an sie erinnern. Vielen dank.

  3. Avatar-Foto Oli sagt:

    Vielen Dank für die tollen Tricks! Ich werde das Testen, mein Verbrauch ist nämlich ziemlich hoch.