Der erste Sportwagen aus dem 3 D Drucker

Ja, Sie haben richtig gelesen. Es ist gelungen, ein richtiges Auto, einen Sportwagen, komplett mit dem 3 D Drucker zu bauen. Der Wagen verfügt über 700 PS und ist 630 kg schwer. Von null auf hundert schafft er es in um die drei Sekunden und hält damit mit Porsche, Ferrari, Lamborghini und Co. ohne weiteres mit. Das innovative Fahrzeug wird mit Erdgas angetrieben und wurde entwickelt vom amerikanischen Start-Up Unternehmen Divergent. Alle Teile des Autos entstanden in 3 D Druck, das heißt, sie wurden am Computer entworfen und dann aus Kunststoff- und Metallsand schichtweise von einem Laser gedruckt, indem der Sand erhitzt wird und so in die gewünschte Form kommt.

Sollte dies Schule machen, wird das den Automobilmarkt sicherlich revolutionieren. Es fallen Lagerkosten für Teile einfach weg, und auch die Aufgaben der Zuliefererbetrieben werden sich wandeln. Die 3 D Drucktechnik könnte vor allem für kleine, innovative und individuelle Autobauer eine große Chance sein. So ein Unternehmen braucht die richtige Software. Einer der führenden Anbieter hat darauf reagiert und bietet verschiedene altium design lizenz typen an. Das hat den großen Vorteil, dass jedes Unternehmen genau die Lizenzen buchen kann, die es wirklich braucht. So ist auch das Zusammensetzen von Softwaremodulen möglich und es werden Kosten gespart.

Ein Blick in die Nachbarschaft

In Österreich wurde das erste E-Auto aus dem 3 D Drucker vorgestellt. Der „enjoy“ hatte Ende September Marktreife erreicht und wird jetzt mit Spannung beobachtet, ob er sich durchsetzen wird. Auch in Deutschland wird an solchen Projekten gearbeitet. Hier handelt es sich jedoch, jedoch im Gegensatz zum Sportboliden „Blade“ aus den USA, um Kleinwagen. Die Möglichkeit, Autos zu drucken bedeutet eine enorme Beschleunigung in der Entwicklung: Prototypen können sehr schnell getestet werden, da der Bau des „Erlkönigs“ wesentlich schneller möglich ist, als in der herkömmlichen Fertigung.

Neben der Zeit spart diese Entwicklungsmöglichkeit auch enorme Kosten ein, was sich sicher auf den Kaufpreis der Fahrzeuge auswirken wird. Das Resultat: Die gesamte Autoindustrie gerät in Bewegung und auch die Mobilität der Endkunden erfährt einen enormen Schub. Für viele Menschen würde so ein Auto plötzlich erschwinglich, denn wenn die Entwicklung und Produktion kostengünstig wird, werden auch weniger Kosten auf den Endverbraucher umgelegt. Ob sich diese neue und hoch innovative Methode im Autobau durchsetzen und bewähren wird, muss die Zeit zeigen. Die Technik ist noch so neu, dass es natürlich noch keine Langzeiterfahrungen damit gibt.

Inwiefern sich die gedruckten Teile den normal produzierten gegenüber anders verhalten zum Beispiel, wie es sich mit dem Ersatzteilmarkt verhalten wird und so fort, werden wir erst in einigen Jahren sicher wissen. Mit der Software stehen schon heute alle Möglichkeiten offen und die Entwicklung in diesem Bereich hat gerade erst angefangen. Natürlich hat diese Bauweise auch einen wichtigen Einfluss auf die Umweltverträglichkeit, denn der 3 D Druck dürfte den Wasserverbrauch und auch den CO²-Ausstoß beim Bau eines Autos erheblich reduzieren. Eine vielversprechende Technik, die ein beeindruckendes Auto hervorgebracht hat.

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