Wenn bei einem Job 70% der für diesen Job notwendigen Aufgaben auch von einer Maschine erledigt werden könnte, dann gilt dieser Arbeitsplatz als von der Automatisierung bedroht. Und in Deutschland sind das eine ganze Menge.

Denn laut OECD Employment Outlook 2019 sind fallen in diese Defininition 18,4% aller Arbeitsplätze. Das heisst, dass 18,4% aller Jobs wegfallen könnten, weil sie auch von einer irgendwie gearteten Maschine (Roboter, Computer) erledigt werden können.

In den USA hingegen stehen die Chancen nicht der Automatisierung zum Opfer zu fallen wesenlich besser. Hier liegt der Anteil der bedrohten Arbeitsplätze bei nur etwas mehr als 10%. In Norwegen sind es sogar nur weniger als 6%.

Wie groß der Anteil der vom technischen Fortschritt bedrohten Arbeitsplätze ist, das hängt selbstverständlich unter anderem von der Wirtschaftsstruktur ab. Gerade in Deutschlang gibt es viel klassische Industrie und produzierendes Gewerbe. Ein Beispiel ist hier ganz sicher der Autmobilbau. Diese Art Arbeitsplätze lassen sich natürlich sehr leicht durch einen Roboter ersetzen. Wohingegen das im Dienstleistungssektor oft nicht möglich ist, da es hier noch oft auf die direkte Interaktion mit Menschen ankommt.

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Andreas

Andreas ist der Gründer von Addis Techblog. Als hauptberuflicher Systemadministrator und IT Security Specialist bringt er kompromisslose technische Tiefe in seine Analysen. Ob es um den Aufbau sicherer Homelab-Infrastrukturen, komplexe Home Assistant Automatisierungen oder tiefgehende PC-Hardware-Benchmarks geht – Andreas testet nicht unter Laborbedingungen, sondern im echten, anspruchsvollen Dauereinsatz. Darüber hinaus teilt er als leidenschaftlicher Maker seine weitreichenden Praxiserfahrungen in den Bereichen FDM- und Resin-3D-Druck, von der Hardware-Wartung bis zum perfekten Slicing-Profil.

1 Antwort

  1. 20. Mai 2019

    […] einem vorrangegangen Artikel letzte Woche habe ich ja schon einmal kurz umrissen, wieviele Jobs in Deutschland und in anderen […]