IT Ratgeber: Cyber-Attacken und wie man sich schützt

© 2014 Andreas Rabe/Addis Techblog

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PC, Handy, Cloud, Paypal, Online-Banking; nie zuvor war der Mensch so angreifbar wie heute. Kein Wunder, die modernen Kommunikationskanäle laden immer mehr „unerwünschte“ Zuschauer ein. Hacker, die sich für unsere Daten interessieren, und zwar an den ganz sensiblen. Tatsächlich muss wohl keinem Leser ein Virus oder Trojaner erklärt werden. Doch wie bitte sollst du dich gegen Cyber-Attacken schützen? Das ist gar nicht mal so schwer…

Doch zuvor ein paar Daten, wie hoch die Gefahr einer Cyber-Attacke mittlerweile ist. Fälle von Datenklau und Cyber-Spionage treten Jahr für Jahr mehr auf. 2012 stiegen die Attacken sprunghaft an, sogenannte DDoS-Angriffe verdreifachten sich. Ein Drittel der Attacken zielte auf den Handel, weitere 20 Prozent auf Kundendaten. Selbst Privatleute stehen längst im Fadenkreuz. Denk nur an die unzähligen Online-Angriffe auf Prominente, von deren Handys und Clouds immer wieder Daten und „pikante“ Fotos gestohlen werden.

Angriffe aus der Cyber-Welt: Gefahren drohen viele

Doch selbst wenn du nicht prominent bist, passieren kann dir das ebenso. Denn auch du hast Daten, die bares Geld wert sind. Überleg nur. Bist du bei Paypal? Kaufst du gern online ein? Bezahlst du im Netz mit Kreditkarte? Wickelst deine Bankgeschäfte online ab? Nutzt du eine Cloud? Angriffspunkte für Cyber-Attacken bietest du damit mehr als genug, doch du kannst einiges dagegen tun.

An rund drei Viertel aller „Übergriffe“ sind wir nämlich selber schuld. Warum? Ganz einfach: Weil unser Passwort schlicht zu simpel ist. Ein leichtes Passwort rollt jedem noch so stümperhaften Hacker den sprichwörtlichen roten Teppich aus. 75 Prozent aller Cyber-Attacken könnten mit einem guten Passwort verhindert werden. Doch was ist ein gutes Passwort? Nutz  Klein- und Großbuchstaben, dazu Zahlen und Sonderzeichen. Nutze keine Geburtsdaten, Vornamen oder simple Wörter aus nur vier, fünf Zeichen.

Cyber-Attacken: Vorsicht bei sogenannten Phishing-Mails

Apropos Passwort: Shops und Banken fragen Ihre Kunden niemals – niemals – nach ihrem Passwort. Entsprechende Mails solltest du am besten sofort löschen, denn diese führen dich auf sogenannte Phishing-Seiten. Diese sehen zwar täuschend echt aus, sind es aber nicht. Eine andere (aktuelle) Masche sind Rechnungen, die mit den Logos von Telekom, Vodafone oder Paypal verteufelt echt aussehen. Wer die PDF anklickt, hat sich prompt einen Trojaner auf den Rechner geladen. E-Mails sofort löschen, Phishing-Seiten nicht besuchen.

Bei einer Cloud kannst du dich eigentlich nur auf Ihren jeweiligen Anbieter verlassen, sensible Daten solltest du keine hochladen – schon gar keine Nackedei-Bilder, wie das so mancher Star es praktiziert. Gleiches gilt für dein Handy, sensibles sollten du am besten löschen. Den PC oder Laptop schützt eine gute Firewall sowie entsprechende Viren-Programme, die du regelmäßig mit Updates aktualisieren solltest. Gleiches gilt auch für Betriebssysteme, Browser oder Plug-ins; Updates und Aktualisierungen schließen so manche Sicherheitslücke.

Die beste Sicherheit bietet jedoch ein wacher Verstand. Denke mit. Gebe nicht überall deine Daten preis, nutze Updates, führe regelmäßig Virenscans durch. Und noch mal: Lege dir sichere Passwörter aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen an. Ändere deine Passwörter außerdem alle paar Wochen. Mehr Infos findest du auf http://www.sentinel-it.de.

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About Andreas Rabe

IT Spezialist, Blogger und Hesse. > Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.

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