Notch auf dem Smartphone Display

Man sieht die am oberen Rand des Smartphone Display und Notch genannte Aussparrung schon seit einiger Zeit. Und immer mehr Smartphones haben sie auch. Viele Nutzer mögen die Notch gar nicht und trotzdem sehen sie viele Hersteller durchaus als Notwendigkeit an. Und zwar um möglichst viel Raum auf dem Display zu schaffen.

Notch auf dem Smartphone Display
Notch auf dem Display – die schwarze Insel klar am oberen Displayrand zu erkennen

Insel für Sensoren

Angefangen hat dieser Trend mit Apples iPhone X, welches die Notch als erstes hatte. Und seitdem bringen immer wieder Hersteller ihr Smartphone Flagschiffe mit dieser Aussparung am oberen Displayrand auf den Markt. Im Prinzip ist die Notch auch weniger eine Kerbe, was die Übersetzung von ist, sondern vielmehr eine Art Insel auf dem Display. Hier bringen die Hersteller zumeist mindestens die Frontkamera des Smartphones unter. Was sich sonst noch auf der Notch befindet unterscheidet sich natürlich dann von Hersteller zu Hersteller.

Notch möglichst klein gehalten

Natürlich versuchen auch viele Hersteller die Notch möglichst klein zu halten und packen hier nur den Lautsprecher und die Frontkamera des Smartphones hin. Alle anderen Sensoren werden dann unter dem Display oder zwischen Display und dem Rahmen des Geräts versteckt. Es gibt aber auch Hersteller, die sich bemühen alle Sensoren typischerweise an Ort und Stelle zu halten. Was zur Folge hat, dass die Notch ingesamt größer wird. Zumal Smartphones auch immer mehr Sensoren aufweisen. Eine solch große Notch stößt natürlich nicht bei jedem Nutzer auf Gegenliebe.

Kein Nutzwert? Nur ein Trend?

Nun wünschen sich ja viele Nutzer grundsätzlich eine möglichst große Display Fläche. Und viele Hersteller scheinen die Notch als praktikablste Lösung zu sehen, die verfügbare Größe des Displays zu erhöhen. Allerdings sind auch viele Kritiker der Meinung, dass dies keinen wirklich Nutzwert habe. In Zukunft finden die Hersteller aber sicher andere und bessere Wege dem Wunsch nach möglichst großer Displayfläche oder sogar sogenannten Infinity Displays Rechnung zu tragen.

Es geht auch ohne

So hat sich Samsung dem Trend bislang erfolgreich verweigert und setzt auf ein ganz eingenes Design. Samsung sah den Trend wohl eher im Klappdisplay. Wobei sich das bislang wohl noch nicht ganz durchgesetzt hat. Was sicher am hohen Preis und der bislang in Teilen nicht ganz so positiven Presse lag. Aber im Prinzip finde ich das Klappdisplay als Idee gar nicht so unpraktisch.

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About Andreas Rabe

IT Spezialist, Blogger und Hesse. > Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.

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