Wenn du deine erste eigene Website ins Netz bringst, möchtest du natürlich gefunden werden. Bei einem privaten Portal sind Klicks eher nebensächlich. Bist du beruflich unterwegs, brauchst du allerdings den organischen Traffic. Aber was hilft eigentlich dabei, in den Weiten des Internets wirklich gesehen zu werden? Wenige und dafür gut geplante Maßnahmen sind fast immer besser als Dauerfeuer…

Influencerin sitzt auf dem Boden und schreibt auf dem Laptop

Suchmaschinenoptimierung ist für Websites ein Muss

Google ist für viele Websites einer der wichtigsten Wege zu neuen Besuchern. Suchmaschinenoptimierung sollte deshalb nicht erst dann ein Thema werden, wenn die Seite seit einem Jahr online ist und kaum jemand vorbeischaut.

Dabei geht es längst nicht darum, einen bestimmten Suchbegriff möglichst oft in einem Text unterzubringen. Google muss verstehen können, worum es auf einer Seite geht. Gleichzeitig sollte ein Besucher schnell finden, wonach er gesucht hat. Auch Ladezeiten, die Darstellung auf dem Smartphone und eine nachvollziehbare Seitenstruktur gehören zum Gesamtbild.

Anstatt allerdings Keywords zu spammen und Blackhat-Maßnahmen umzusetzen, ist eine fundierte SEO Beratung sinnvoll. Gerade bei einer gewerblichen Website können Fehler ärgerlich werden, wenn viel Zeit in Maßnahmen fließt, die am Ende kaum zusätzliche Besucher bringen.

SEO braucht außerdem Geduld. Eine neue Seite springt normalerweise nicht innerhalb weniger Tage für umkämpfte Suchbegriffe an die Spitze der Ergebnisse.

Kostenpflichtige Platzierungen bei Google lohnen nicht immer

Mit Google Ads lässt sich diese Wartezeit scheinbar abkürzen. Du bezahlst für Anzeigen und kannst damit direkt oberhalb oder zwischen den normalen Suchergebnissen auftauchen. Ob sich das rechnet, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Verkaufst du ein hochpreisiges Produkt oder gewinnst über deine Website neue Kunden, kann ein bezahlter Klick wirtschaftlich interessant sein. Bei einem kleinen Blog ohne nennenswerte Einnahmen sieht die Rechnung schnell anders aus.

Vor allem solltest du nicht einfach Geld auf eine schlecht vorbereitete Website schicken. Wenn Besucher zwar auf deine Anzeige klicken, auf der Zielseite aber nicht das finden, was sie erwartet haben, bezahlst du trotzdem für den Klick.

Guter Content bringt echte Sichtbarkeit

Eine Website braucht Inhalte, die tatsächlich etwas zu ihrem Thema beitragen. Zwanzig nahezu identische Texte, die lediglich für unterschiedliche Keywords geschrieben wurden, machen eine Seite nicht automatisch hilfreicher. Überlege lieber, mit welchen Fragen deine Besucher auf die Website kommen. Ein Onlineshop kann Produkte ausführlich erklären, ein Handwerksbetrieb typische Kundenfragen beantworten und ein Fachportal sein Wissen mit verständlichen Ratgebern zeigen.

Google spricht in seinen eigenen Hinweisen zu hilfreichen und verlässlichen Inhalten unter anderem von Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness – kurz E-E-A-T. Besonders wichtig ist dabei Vertrauen. Für deine Inhalte bedeutet das nicht, dass jeder Absatz möglichst wissenschaftlich klingen muss. Viel hilfreicher ist es, eigene Erfahrung und Fachwissen dort zu zeigen, wo sie tatsächlich vorhanden sind.

Auch Aktualität spielt je nach Thema eine Rolle. Ein zehn Jahre alter Beitrag muss nicht automatisch schlecht sein. Haben sich die darin genannten Preise, Regeln oder technischen Voraussetzungen inzwischen verändert, sollte er aber nicht unangetastet online bleiben.

Social Media kann hilfreich sein

Überlege zuerst, wo deine Zielgruppe überhaupt unterwegs ist. Für ein Unternehmen mit Geschäftskunden kann LinkedIn interessanter sein als TikTok. Bei einem stark visuellen Thema sieht die Sache möglicherweise ganz anders aus. Ein verwaister Account mit drei Beiträgen aus dem Jahr 2024 bringt dir jedenfalls wenig. Wenn deine Zeit begrenzt ist, kümmere dich lieber vernünftig um einen passenden Kanal, statt fünf Profile halbherzig zu bespielen.

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Johanna

Johanna ist die treibende Kraft für technologische Innovationen und Software-Lösungen bei Addis Techblog. Sie filtert den Hype aus neuen Releases und testet Software auf ihren tatsächlichen Nutzwert. Ihr Fokus liegt auf der Integration lokaler AI-Modelle, der Optimierung von Content-Creation-Workflows und der Analyse neuer Software-Tools. Johanna sorgt dafür, dass smarte Lösungen und Slicer-Updates nicht nur theoretisch funktionieren, sondern den digitalen Alltag der Leser messbar effizienter machen.