Wiko Cink Peax 2 – Quadcore-Smartphone im Test

Ein Quadcore Smartphone mit 4,5 Zoll IPS Display zum Preis eines Einsteiger-Smartphones? Gibt es nicht? Doch gibt es. Der französische Smartphone-Hersteller Wiko hat sich vorgenommen nun auch den deutschen Markt zu erobern. Zu diesem Zweck hat Wiko drei verschiedene Smartphone-Modelle auf den hiesigen Smartphone Markt geworfen. Alle durchaus üpig ausgestattet. Eines davon. das Wiko Cink Peax 2, stelle ich in diesem Test vor.

Die harten technischen Fakten

Die technischen Daten des Wiko Cink Peax 2 sprechen für sich. Im Smartphone werkelt ein Quadcore Prozessor mit 1,2 MHz und 1GB Arbeitsspeicher. Der interne Speicher hat 4GB, der per SD Karte auf 32GB erweitert werden kann. Bilder macht das Wiko Cink Peax 2 mit einer 8 Megapixel Backkamera und einer 2 Megapixel Frontkamera. Zum Einsatz kommt Android 4.1.2 Jelly Bean. Bluetooth 4.0, n-WLAN und GPS sind natürlich auch mit an Bord. Und alles bei einem Gesamtgewicht von gerade einmal 124g. Was das Wiko Cink Peax 2 zu einem wirklichen Leichtgewicht macht.

Dual Sim Funktionalität

Ein herausragendes Feature des Cink Peax 2 ist dessen Dual Sim Funktionalität. Das bedeutet, dass in das Smartphone zwei Sim-Karten eingelegt werden können. Somit können mit ein und demselben Handy zwei Telefonnummern genutzt werden. So kann z.B. die geschäftliche und die private Handynummer genutzt werden ohne, dass man zwei Handys rumschleppen muss. In Deutschland sind Dual Sim Handys allgemein noch nicht sehr verbreitet, wohingegegen in Asien die großen Vorteile schon lange erkannt wurden. Ich selbst finde es mehr als praktisch.

Was ist in der Box?

Der Lieferumfang beschränkt sich erwartungsgemäß auf das eigenliche Smartphone, einen Akku, USB Anschlusskabel plus Netzadaptor, ein Stereo Headset und eine knapp gehaltene Bedienungsanleitung. Also alles drin was man braucht. Ein Unboxing Video wäre also übertrieben.

Das Wiko Cink Peax 2 im Einsatz

Wie sich der Quadcore bemerkbar macht

Flott ist es. Man merkt dem Wiko Cink Peax 2 seinen Quadcore Prozessor an. Das Hin-und Herwischen auf dem Homescreen funktioniert super flüssig. Selbst wenn Übergangseffekte aktiviert sind, ist kein Ruckeln zu erkennen. Auch im App Einsatz zeigt sich die hohe Leistungsfähigkeit des Cink Peax 2. Dadurch macht es wirklich Spass mit dem Smartphone zu hantieren. Ohne nervige Aussetzer oder Wartezeiten. Sogar Apps (z.B. Facebook) die allgemein dafür bekannt sind, durch häufiges Hängen oder Ruckeln aufzufallen, laufen auf dem Cink Peax 2 recht flüssig.
Auch das Surfen im Web funktioniert zügig ohne nennenswerte Wartezeiten. Seiten bauen sich schnell auf und lassen sich ruckelfrei scrollen.

Das Touch-Display

Hinzu kommt das helle und wirklich gute Display. Farben stellt das 4,5 Zoll IPS Display qHD (540×960 Pixel) kräftig und kontrastreich dar. Texte lassen sich auf dem gestochen scharfen Touch Display super lesen. Selbst im Sonnenlicht lässt sich das Display des Wiko Cink Peax 2 noch gut ablesen. Ich muss zugeben, dass ich für den Preis dieses Smartphones kein so gutes Display erwartet hätte.

Die eingebaute Kamera

Für mich immer besonders wichtig, ist die Qualität der Kamera. Schliesslich sollen selbst Schnappschüsse gut aussehen. Die im Cink Peax 2 eingebaute 8 Megapixel Kamera, macht hier einen ganz passablen Eindruck. Zwar sind die Bilder einen ganz kleinen Tick zu dunkel. Aber das lässt sich leicht mit der Belichtungskorrektur ausgleichen. Ansonsten wirken die Bilder farbenfroh und kontrastreich.
Ungewöhnlich in dieser Preisklasse ist, dass das Wiko Cink Peax 2 einen LED Blitz verbaut hat. Andere Smartphones dieser Klasse müssen ohne diesen auskommen. Auf Schnappschüsse bei schlechteren Lichtverhältnissen muss man also nicht verzichten.

Testbilder mit dem Wiko Cink Peax 2

Gehäuse und Design

Etwas nachteilig ist das Gehäuse. Dieses ist zwar gut verarbeitet und es knarzt nichts. Allerdings kommt das Smartphone in schwarzer Klavielack Optik daher. Und dies zieht Fingerabdrücke nahezu magisch an. Allerdings ist das Wiko Cink Peax 2 auch in weiß erhältlich. Hier dürfte dieses kleine Problem weniger augenscheinlich sein. Ansonsten hilft hier mein Lieblings-Smartphone Zubehör: Ein weiches Microfaser-Tuch.
Ansonsten sieht das Wiko Smartphone wirklich schick aus. Ich würde es zwar nicht also modisches Accessoir bezeichnen, aber es hat durchaus ein gefälliges Design. Es liegt angenehm in der Hand und lässt sich trotz 4,5 Zoll auch einhändig gut bedienen, da es recht flach ist.

Fazit zum Wiko Cink Peax 2

Ein flottes und leistungsstarkes Smartphone ist das Wiko Cink Peax 2. Für knapp 170€ erhält man ein gutes Mittelklasse Gerät zum Preis eines Einsteiger-Smartphones. Ein sehr gutes Display, ansprechendes Design und eine gute Kamera bietet das Smartphone, genau wie mehr als ausreichend Rechleistung für angenehmes Arbeiten. Abstriche muss man beim fingerabdruckempfindlichen schwarzen Gehäuse und beim mitgelieferten Headset machen. Ansonsten kann man mit dem Wiko Cink Peax 2 nicht viel falsch machen. Wiko will auf dem deutschen Markt Fuss fassen. Mit diesem Smartphone ist ihnen ein guter Einstand gelungen.

Mehr Infos zu Wiko und deren Smartphones sind auf der Herstellerseite zu finden. Weitere Infos auch auf der Wiko Facebook Fanpage

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About Andreas Rabe

IT Spezialist, Blogger und Hesse. > Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.

One Response to Wiko Cink Peax 2 – Quadcore-Smartphone im Test

  1. H. says:

    Super Review, DANKE!!! Habe lange überlegt mir dieses Smartphone zu holen, aber war ein wenig unsicher ob der günstige Preis sich auf die Qualität auswirken würde. Aber das tut es ja anscheinend nicht. Lieben Gruß

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