Robomow – per App gesteuerte Rasenmäher

Es gibt eine Tätigkeit im Garten, die ich persönlich überhaupt nicht mag: Rasen mähen. Das mag auch daran liegen, dass meine Rasenfläche recht groß ist und noch dazu sehr organisch geformt. Sie ist also nicht rechtwinklig, sondern besitzt viele Kurven, Nischen und sonstige Formen. Einen rechten Winkel findet man überhaupt nicht. Das ganze macht das Mähen durchaus zeitaufwendig. Wenn man nun überlegt, dass ein schöner Rasen 2-3 mal die Woche gemäht werden sollte, rennt man schon einige Stunden pro Woche seinem Rasenmäher hinterher. Interessant ist nun, dass Robomow nun sechs Rasenmäher vorgestellt hat, die sich allesamt per Smartphone App fernsteuern oder programmieren lassen.

Robomow Rasenmäher mähen bis zu 3000qm

Die sechs vorgestellten Robomow Rasenmäher unterscheiden sich in erster Linie lediglich durch die Mäh- und Akkuleistung. So soll es, laut Robomow, möglich sein, Flächen bis zu 3000qm zu mähen.

Die Rasenmäher können per App gesteuert werden. Hierzu dient ein einfaches Steuerkreuz innerhalb der App. Ich stelle mir das gerade recht angenehm vor: Man sitzt gemütlich auf der Gartenliege und steuert den Rasenmäher durch den Garten. Das hat was von RC Cars. Wer möchte kann den Robomow Rasenmäher allerdings auch so programmieren, dass er selbständig mäht. Zudem gibt der Rasenmäher auch Rückmeldung und Fehlerdiagnosen an die App auf dem Smartphone. Sollte der Mäher sich aus irgendeinem Grund festfahren, bekommt sein Besitzer eine Nachricht auf dem Smartphone und kann so den Mäher wieder befreien.

Verbindung per Bluetooth oder über das Web

Smartphone und Rasenmäher kommunizieren mittels Bluetooth. Gegen Aufpreis ist allerdings auch ein Mobilfunk-Modul erhältlich. Mit diesem lässt sich der Robomow Rasenmäher dann auch über das Internet kontrollieren.

Geliefert werden die Rasenmäher von Robomow mitsamt Akkuladestation. Zu dieser kehrt der Mäher entweder automatisch oder auf Kommando zurück. Preislich liegen die Modelle je nach Mähleistung zwischen 900€ und 2800€. Die entsprechende App ist für iOS und für Android erhältlich.

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About Andreas Rabe

IT Spezialist, Blogger und Hesse. > Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.

8 Responses to Robomow – per App gesteuerte Rasenmäher

  1. So einen Rasenmäher will ich auch :O
    Dann könnte man dem guten stück ja eine kleine Garage bauen oder eine große Katzenklappe aus dem geräteschuppen führen lassen durch die der Rasenmäher dann heraus manövriert werden kann, was über das internet ja quasi auch aus dem urlaub etc passieren kann 😀 da liegt man auf koh samui am strand und mäht zuhause in good-old.germany den rasen….leider geil!!

  2. Armin says:

    Finde ich extrem cool – eine wirklich tolle Umsetzungsform des “Internet der Dinge” würde ich mal sagen. Für meinen 12m² Garten allerdings nicht wirklich praktikabel natürlich so ein Robo-Mäher.

  3. Jakob says:

    Momentan ist das ganze für mich leider noch nicht viel mehr als eine nette Spielerei. Ja, in manchen Situationen natürlich auch nützlich – aber letztlich muss man einen Rasenmäer-Roboter eigentlich nicht mehr steuern, wenn er gut funktioniert.

  4. Dino says:

    Guter Beitrag! Ich sehe die richtige Welle dieser Geräte noch nicht gekommen, das wird bald mehr, da die Geräte noch recht teuer sind und man glaube ich keine Lust hat, den Roboter einfach so ohne Aufsicht raus zu lassen, sodass er dann weg ist.

  5. Nicole says:

    Tja, früher hat man Spielzeug-Autos ferngesteuert, nun eben Rasenmäher Roboter. 😉
    Spaß beiseite, eine Steuerung via App kann in einigen Fällen sicherlich sinnvoll sein, ansonsten bleibt es eher eine nette Spielerei. Wenn sich der automatische Gartenhelfer beispielsweise festgefahren hat, sollte man lieber mal einen Blick auf die Ursache (z.B. Unebenheiten auf der Rasenfläche) werfen, bevor man ihn mit dem Smartphone wieder an die Arbeit schickt.

  6. Lennard says:

    Die Geräte haben sich ein den letzten Jahren extrem weiterentwickelt und laufen heutzutage mit einer super Software fast ohne Probleme.
    Bei den Mährobotern darf man allerdings auch nicht an der falschen Ecke sparen, sonst darf man nach ein paar Jahren schon wieder die Werkstatt besuchen.

    LG

  7. Joachim says:

    Finde ich extrem cool – eine wirklich tolle Umsetzungsform des „Internet der Dinge“ würde ich mal sagen. Für meinen 12m² Garten allerdings nicht wirklich praktikabel natürlich so ein Robo-Mäher..

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