Und wir sind noch immer Breitbandentwicklungsland

Eigentlich sage ich es ja, wie viele andere auch: Der Breitband Ausbau kommt nicht vorran. Deutschland ist in der Tat was Internetversorgung und Geschwindigkeit angeht ein absolutes Entwicklungsland.

Und es wird sich, auch wenn jetzt vor der Wahl ein großes Fass diesbezüglich aufgemacht wird, nicht viel daran ändern. Sämtlich Parteien versprechen hier viel, gemacht wird am Ende trotzdem nichts davon. So war es vor einigen Jahren schon, wie ich im Jahr 2013 schon in einem kleinen Artikel schrieb.

Und genau so wird es nun auch wieder kommen. Die Politik überlässt es einfach den Netzbetreibern, die Vorsorgung mit Breitband zur Verfügung zu stellen. Das Problem hierbei ist allerdings, dass die Netzbetreiber selbst gar kein Interesse alle Gebiete in Deutschland mit schnellem Internet zu versorgen. Die Betreiber haben lediglich an Gebieten Interesse wo es sich finanziell lohnt. Rosinenpickerei par excelence quasi.

Im Prinzip muss der Staat hier das Ruder in die Hand nehmen. Entweder in dem er selbst Geld in die Hand nimmt und die Breitbandversorgung garantiert oder in dem er die Netzbetreiber hierzu verpflichtet.

Wer bis dahin etwas weinen möchte, sollte sich diese Infografik ansehen, die ich vor einiger Zeit gepostet habe. Die zeigt sehr deutlich, wie abgeschlagen Deutschland in Bezug auf die Breitband- und Glasfaserversorgung ist.

About Andreas Rabe

IT Spezialist, Blogger und Hesse. > Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.
Tagged , , . Bookmark the permalink.

2 Responses to Und wir sind noch immer Breitbandentwicklungsland

  1. Patrick says:

    Interessanter Beitrag defintiv, werde mir auch mal Gedanken dies bezüglich machen. Bei uns im Dorf gibt es heute sogar noch 5k DSL… Etwas traurig in der heutigen ZeitDanke hierfür. Gerne mehr solcher Informativen Beiträge.
    Beste Grüße Patrick

  2. Martin says:

    Die Politik kann nicht einfach in den Markt eingreifen – davor gibt es die EU und derren Regeln. Klar, man kann Subventionen a Telekom und Co verteilen, aber auch hier gibt es internationale Konkurrenten, die dieses als Markt-Einmischung betrachten könnten und dies bei der EU einklagen.

    Im Grunde hat die Telekom mit dem Vetctoring einfach aufs falsche Pferd gesetzt!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.