Videogames | Aufwendig wie eine Kinoproduktion

Kinofilme werden aufwendig und mit hohen Kosten verbunden produziert. Aber auch Tripple A Games, besonders qualitative und aufwendige Videogames, stehen dem mittlerweile in nichts mehr nach. Es ist nicht selten, dass weit über 100 Leute mit der Produktion beschäftigt sind. Kosten von bis zu 20 Mio Euro. Es ist in der Tat so, dass die Produktion eines Videogames durchaus mit der eines Kinofilms verglichen werden kann.

Videogames sind keine one-man-show

Die Zeiten, in welchen die Programmierung eines Games eine One-Man Show war, sind schon lange vorbei. Nicht mehr nur eine Person programmiert, sorgt für den Sound und erstellt die Grafiken. Vielmehr sind bei aufwendigen Produktionen viele unterschiedliche Personen aus sehr verschiedenen Berufsgruppen am Werke.

Beispielsweise sorgen professionelle Komponisten für ein Klang-Konzept und sorgen mit entsprechenden Sounds für eine hohe atmospärische Dichte. Game Designer hingegen stellen die Spielregeln auf, konzeptionieren die Umgebungsgestaltung und schreiben regelrechte Drehbücher.

Games sind Kulturgut

Darum entstehen richtig gute Games auch nicht von heute auf morgen. Vielmehr sind sie das Ergebnis harter Arbeit und einer teilweise mehrjährigen Produktion. Nicht umsonst sagt Michael Wilmes, Senior Manager Public Relations bei LG:

Videospiele sind Kulturgut und durchaus vergleichbar mit Kinofilmen. Die Produktionen sind teilweise nicht weniger aufwändig. Ein gutes Action Adventure kann ebenso fesselnd sein wie ein mitreißender Abenteuerfilm.

Dem wird vor allem unser Autor Sebastian zustimmen. Leider sehen dies viele Kulturwächter noch nicht so, wie Sebastian oder Michael Wilmes. Für die ist ein Videogame noch immer schnöde, einfache Unterhaltung.

Bleibt zu hoffen, dass sich diese Einstellung auch bei diesen Menschen irgendwann ändert. Denn wie groß die allgemeine Akzeptanz von Games ist, zeigt sich auch darin, dass Tripple A Games auf möglichst vielen Plattformen erscheinen und durchaus auch technische Innovationen fördern. LG trägt dem z.B. durch einen 21:9 Breitbild Monitor Rechnung. Ungewöhnliches Format, aber Gamer scheinen so etwas zu brauchen.

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About Andreas Rabe

IT Spezialist, Blogger und Hesse. > Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.

2 Responses to Videogames | Aufwendig wie eine Kinoproduktion

  1. Konrad says:

    Für mich stellt sich dabei die Frage, ob entsprechende Games auch so viel Geld einspielen, wie sie kosten? Wo liegen denn die Prioritäten bei dei den Zielgruppen? Für mich ist die Bildgewalt und die Action in einem Tripple A Game eher nachrangig. Wichtig finde ich den Spielverlauf, wie mich das Spiel fesselt und wie lange ich es spielen kann. Dafür sind aber sicher keine Produktionskosten in Millionenhöhe erforderlich…

  2. Christian says:

    Dass Videogames Kulturgut sind, kann ich nur unterstreichen!

    Spieletitel wie Monkey Island, Final Fantasy VII aber auch Quake und Super Mario werden allen, die sich jemals mit PC- und Konsolenspielen auseinander gesetzt haben, ewig in Erinnerung bleiben.

    Sie sind ein Teil unserer Jugend und damit auch unserer Kultur.

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